ZU VIELE UNFÄLLE

Schiffe müssen sich vor Rügen anmelden

Allein in diesem Jahr kam es in einem Gebiet vor Rügen schon zu mehreren Kollisionen. Jetzt wurden daraus Konsequenzen gezogen, die Einfluss auf die Schifffahrt haben.
dpa
Vor etwas mehr als einer Woche stieß der Offshore-Versorger „World Bora” mit einem Schiff vor Rügen zusammen.
Vor etwas mehr als einer Woche stieß der Offshore-Versorger „World Bora” mit einem Schiff vor Rügen zusammen. Stefan Sauer
Ende Januar 2019:Der Frachter „Norvind” stieß mit einem anderen Schiff vor Rügen zusammen und wurde in den Hafen Sassnitz-Mukran  gebracht.
Ende Januar 2019:Der Frachter „Norvind” stieß mit einem anderen Schiff vor Rügen zusammen und wurde in den Hafen Sassnitz-Mukran gebracht. Die Seenotretter
Sassnitz.

Nach zwei Schiffsunfällen vor der Insel Rügen müssen sich Schiffe in den Gewässern vor Sassnitz nun bei der Verkehrsleitzentrale anmelden. Die Regel gelte seit Dienstag für Schiffe ab 20 Metern Länge, teilte das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Stralsund mit. Dem Bericht zufolge galt die Meldepflicht zuvor nur für große Schiffe, nun seien auch die schnellen Versorgungsschiffe der Offshore-Windparks betroffen.

Vergangene Woche waren vor Rügens Ostküste ein Offshore-Versorger und ein Frachter mit hoher Geschwindigkeit kollidiert. Dabei waren alle 15 Menschen an Bord des Versorgers verletzt worden, einige davon schwer. Im gleichen Bereich waren Ende Januar zwei Frachtschiffe zusammengestoßen, dabei blieben alle Seeleute unverletzt. Bei dem Unglück mit der "Beate" sei der norwegische Frachter "Norvind" Leck geschlagen, es ist zu einem größeren Wassereinbruch gekommen.

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