UMWEG ZUR MÜRITZ

Schleuse Garwitz soll Mitte April öffnen

Die Schleuse Zaaren in Brandenburg bleibt länger als geplant gesperrt. Damit ist die Seenplatte von Berlin abgeschnitten. Ein 200 Kilometer langer Umweg soll Abhilfe schaffen.
dpa
Nach der Sperrung der Schleuse Zaaren bis zum August soll von Mitte April an zumindest wieder ein weiträumiger Umweg auf Wasserstraßen zur Mecklenburgischen Seenplatte möglich sein.
Nach der Sperrung der Schleuse Zaaren bis zum August soll von Mitte April an zumindest wieder ein weiträumiger Umweg auf Wasserstraßen zur Mecklenburgischen Seenplatte möglich sein. Jens_Büttner
Lauenburg.

Nach der Sperrung der Schleuse Zaaren in Nordbrandenburg bis zum August soll von Mitte April an zumindest wieder ein weiträumiger Umweg auf Wasserstraßen zur Mecklenburgischen Seenplatte möglich sein. Denn die Bauarbeiten an der derzeit ebenfalls geschlossenen Schleuse Garwitz in Mecklenburg-Vorpommern sollen Mitte April abgeschlossen sein. „Wir gehen von einer Öffnung der Schleuse zum 16. April aus”, versicherte der Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes Lauenburg, Tilmann Treber, am Montag. Derzeit warte man nur noch auf die Lieferung elektronischer Bauteile.

Durch Verzögerungen bei den Bauarbeiten kann die Schleuse Zaaren voraussichtlich erst zum 1. August geöffnet werden. Damit ist die direkte Verbindung über Wasserstraßen aus dem Berliner Raum zur Mecklenburgischen Seenplatte gekappt. Charterunternehmen und Gastronomie befürchten Schäden in Millionenhöhe.

Nach Öffnung der Schleuse Garwitz können Boote aus dem Großraum Berlin und Brandenburg die Mecklenburgische Seenplatte über die Untere Havel, die Elbe und die Elde-Müritz-Wasserstraße erreichen. Allerdings ist dieser Weg etwa von Potsdam aus mit mehr als 400 Kilometer doppelt so weit wie der gesperrte Weg über die Obere Havel.

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