FEUERWEHR IM GROßEINSATZ

Schweinestall in Kolbow abgebrannt - Etwa 2500 Tiere tot

Eine Schweinestall-Anlage bei Grabow stand in Flammen. Etwa 2500 Schweine sind verendet. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort, ein Feuerwehrmann sowie ein Mitarbeiter des Betriebes wurden verletzt.
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Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur noch unklaren Brandursache aufgenommen.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur noch unklaren Brandursache aufgenommen. dpa
Ein Schweinestall bei Grabow stand in Flammen. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort.
Ein Schweinestall bei Grabow stand in Flammen. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort. Polizei Ludwigslust
Drei von fünf Stallgebäuden waren von dem Brand betroffen.
Drei von fünf Stallgebäuden waren von dem Brand betroffen. dpa
Etwa 2500 Schweine sollen gestorben sein.
Etwa 2500 Schweine sollen gestorben sein. dpa
Elf Feuerwehren aus der Region waren mit über 100 Kameraden im Einsatz.
Elf Feuerwehren aus der Region waren mit über 100 Kameraden im Einsatz. dpa
Zierzow.

In Kolbow (Ortsteil der Gemeinde Zierzow) bei Grabow im Landkreis Ludwigslust-Parchim waren am Montag insgesamt elf Feuerwehren aus der Region mit mehr als 100 Kameradinnen und Kameraden wegen eines brennenden Schweinestalls im Großeinsatz. Wie die Polizei mitteilt, konnte der Großbrand am Montagmittag weitgehend gelöscht werden.

Anwohner sollten wegen der starken Rauchentwicklung Türen und Fenster geschlossen halten. Während der Löscharbeiten wurde ein Feuerwehrmann verletzt. Er wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Ein Mitarbeiter des Betriebes wurde ebenfalls verletzt - auch er erlitt eine Rauchgasvergiftung.

Etwa 2.500 Schweine tot

Nach bisherigen Schätzungen sind rund 2.500 Schweine verendet. Einsatzkräfte und Helfer brachten etwa 3.500 Tiere ins Freie. Die Schweine wurden mit Tiertransportern in andere Ställe gebracht.

Zwei Ställe betroffen

Bei der betroffenen Stallanlage auf dem Gelände eines Landwirtschaftsbetriebes soll es sich um mehrere nebeneinander stehende Gebäude handeln, in denen zusammen bis zu 10.000 Schweine - vom Ferkelalter bis hin zu schlachtreifen Tieren - gemästet werden. Drei der fünf Stallgebäude sind durch den Brand in Mitleidenschaft gezogen worden.

Die Höhe des entstandenen Gesamtschadens ist noch nicht bekannt, sie könnte sich jedoch auf mehrere Hunderttausend Euro belaufen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur noch unklaren Brandursache aufgenommen. Die naheliegende Landesstraße 081 wurde voll gesperrt werden.

Auf dem Firmengelände befindet sich im Abstand von etwa 200 Metern zum Brandort eine Biogasanlage. Die Gefahr, dass das Feuer auf die Biogasanlage übergreifen könnte, habe durch die Feuerwehren gebannt werden müssen, so die Polizei.

Dieser Artikel wurde am Montag, 22. Juli 2019, mehrfach aktualisiert.

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Kommentare (3)

Das klingt hier fast nach vorsatz. Aber, ich will und darf hier kein Urteil abgeben. Dies steht mir nicht zu, da ich die gesamte Story und die Wahrheit nicht kenne...

Allerdings, da es in letzter Zeit sehr viele Brände gab, sehe ich es als Plausibel an....

Da bin ich auch gespannt ,was der Brandauslöser war.
Hoffentlich wird darüber auch berichtet!

Es war ein Schweinestall. Kein Rinderstall, kein Schafstall....usw.
Vor kurzem der Bericht, dass in Teterow komplett auf Schweineschlachtung verzichtet werden soll. Irgendwie suspekt. Und immer wieder brennt es.
Auf was steuert Mecklenburg Vorpommern hier zu?!