VOR HAUSTÜR AUSGESETZT

Schweriner Findelkind in Pflegefamilie

Vergangenen Freitag wurde ein Neugeborenes vor einer Haustür ausgesetzt. Nun wurde ein zumindest vorübergehendes Zuhause für das Kind gefunden.
dpa
Nach der Mutter des Babys wird weiter gesucht.
Nach der Mutter des Babys wird weiter gesucht. Jens Büttner
Schwerin.

Das vor knapp einer Woche vor einer Haustür in Schwerin ausgesetzte Baby ist am Donnerstag aus der Klinik entlassen und vom Jugendamt in eine Pflegefamilie vermittelt worden. „Der Junge ist in einem guten Zustand und wir freuen uns, dass das Baby jetzt sofort in einer Familie betreut werden kann”, sagte der zuständige Fachdienstleiter Jugend, Mark Klinkenberg.

Nach der Mutter des kleinen Jungen, der am frühen Freitagmorgen vor einer Woche von einer Zeitungsbotin vor einem Plattenbau gefunden worden war, wird noch gesucht. Das damals wenige Stunden alte Kind soll nach den bisherigen Ermittlungen etwa eine halbe Stunde in der Kälte gelegen haben, nur in eine Decke gehüllt.

Die Stadtverwaltung wies am Donnerstag auf ihre Hilfsangebote für schwangere Frauen in Notlagen hin. Betroffene könnten sich telefonisch an eine erfahrene Sozialarbeiterin im Jugendamt wenden (wochentags von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr unter 0385/545-2194). Die Beratung erfolge absolut vertraulich. Auch die Mutter des Findelkindes könne sich vertrauensvoll an diese Rufnummer des Jugendamtes wenden.

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