Für sechs Monate

Schweriner Marienplatz wird bald videoüberwacht

Immer wieder eskaliert die Gewalt auf dem Marienplatz in Schwerin, sodass die Stadt nun Konsequenzen zieht.
dpa
Der Marienplatz im Zentrum Schwerins.
Der Marienplatz im Zentrum Schwerins. Jens Büttner
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Schwerin.

Nach einer Serie gewalttätiger Zwischenfälle soll der zentrale Marienplatz in Schwerin von April an für zunächst sechs Monate videoüberwacht werden. Das beschloss die Stadtvertretung am Montagabend, wie der Vorsitzende der CDU-Fraktion, Sebastian Ehlers, sagte. 24 Stadtvertreter stimmten demnach für und 17 gegen die Videoüberwachung. Der Landesdatenschutzbeauftragte hatte bereits im Vorfeld der Entscheidung keine Bedenken geäußert.

Auf und rund um den Marienplatz hatte es seit Sommer 2016 immer wieder Zusammenstöße zwischen jungen Migranten, aber auch Angriffe Rechtsextremer auf Flüchtlinge gegeben. Bei einer Schlägerei mit rund 30 Zuwanderern wurden Mitte Januar mehrere Menschen verletzt. Zuletzt gerieten auf dem Platz laut Polizei am vergangenen Wochenende zwei Gruppen deutscher Staatsangehöriger aneinander. Dabei seien im Verlauf insgesamt vier Personen verletzt worden.

Der Marienplatz ist ein zentraler Knotenpunkt des Nahverkehrs in Schwerin und das Einkaufszentrum der Landeshauptstadt.

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