„VERBOTENE LIEBE”

▶Schwesig als Rivalin in Defa-Film

Von der Rivalin in einem DDR-Film zur Regierungschefin: Manuela Schwesig hat offenbar ein unbekanntes Schauspieltalent.
dpa
Als 15-Jährige spielte Manuela Schwesig im Defa-Film „Verbotene Liebe” mit.
Als 15-Jährige spielte Manuela Schwesig im Defa-Film „Verbotene Liebe” mit. Danny Gohlke
Schwerin.

Spitzen-Politikerin mit bislang unbekanntem Schauspieltalent: Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) spielte als 15-Jährige eine Nebenrolle in dem DDR-Spielfilm „Verbotene Liebe”. In dem Defa-Film aus dem Jahr 1989 verkörpert sie – noch unter ihrem Mädchennamen Manuela Frenzel – die Rivalin der Hauptfigur. Die mecklenburg-vorpommersche SPD bestätigte die Schauspiel-Tätigkeit Schwesigs auf Twitter. „Na, wer von euch hat sie erkannt? Ja, die Rivalin in Verbotene Liebe ist wirklich unsere @ManuelaSchwesig”, heißt es dort in dem am Samstag veröffentlichten Tweet.

 

 

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„Ich wusste gar nicht, dass das so eine Überraschung ist”, sagte Schwesig in einem SHZ-Interview. Sie habe den Film ewig nicht mehr gesehen. „Verbotene Liebe” von Regisseur Helmut Dziuba basiert auf der Erzählung „Der Sündenfall” von Helmut H. Schulz. Weitere Darsteller sind unter anderem Heide Kipp, Peter Sodann, Rolf Dietrich und Bärbel Röhl.

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Laut SHZ wurde Schwesig 1989 in Frankfurt/Oder als Schülerin für die Romeo-und-Julia-Geschichte gecastet. Lange habe es gebraucht, bis der Dreh in der DDR zugelassen wurde. Der Film ist gesellschaftskritisch – die 13-jährige Barbara (Julia Brendler) und der 18-jährige Georg verlieben sich. Sie ist minderjährig und Tochter eines SED-Kaders, er ist Oberschüler und Arbeiterkind.

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Kommentare (5)

spielt da mit...ist bestimmt die einzige szene mit ihr

zur Ministerpräsidentin.

Der [Entfernt. Sie haben jetzt schon mehrfach wüste und sehr persönliche Beleidigungen unter Artikel geschrieben. Dafür ist hier kein Platz. Die Redaktion]

Wird ja auch mal Zeit, daß den Einhalt geboten wird.
Ich hoffe nur, daß dieses auch langfristig passiert!

Nein, ist es nicht.