KRITIK VON SCHWESIG

Testpflicht für Reiserückkehrer kommt zu spät

Zum Ende der Sommerferien in Mecklenburg-Vorpommern kommt die neue Regelung für Reiserückkehrer. Ministerpräsidentin Schwesig findet das gut – übt aber auch Kritik.
Hätte sich eine schnellere Einigung gewünscht: MV-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig.
Hätte sich eine schnellere Einigung gewünscht: MV-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig. Jens Büttner
Schwerin ·

Auch im zweiten Pandemie-Sommer gibt es offenbar extrem kurzfristig aktualisierte Test- und Quarantäneregeln. Schon ab Sonntag müssen sich ungeimpfte Urlaubsrückkehrer vor der Einreise nach Deutschland auf Corona testen lassen. Der entsprechende Beschluss soll im Verlauf des Freitags vom Bundeskabinett verabschiedet werden.

Auf Änderungen müssen sich nach einem Verordnungsentwurf des Bundesgesundheitsministeriums nun vor allem Ungeimpfte einstellen. Grundsätzlich sollen laut Entwurf künftig alle Einreisenden ab zwölf Jahren über einen negativen Testnachweis, einen Genesenen-Nachweis oder einen Nachweis einer vollständigen Impfung verfügen müssen – egal von wo und auf welchem Weg sie kommen. Bei Einreise aus einem Gebiet mit besorgniserregenden Virusvarianten soll ein Testnachweis nötig sein, Nachweise als Geimpfter oder Genesener sollen dann nicht reichen. Mögliche Schnell- oder PCR-Tests im Ausland sind selbst zu zahlen.

Weiterlesen: Reiserückkehrer bringen Corona zurück nach Vorpommern

Schwesig: Ansteig der Corona-Zahlen im neuen Schuljahr verhindern

MV-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig begrüßte gegenüber dem Nordkurier die neue Regelung. „Es ist gut, dass es jetzt eine Einigung gibt. Bei der Rückkehr aus ausländischen Hochrisikogebieten sind künftig zwei Tests und einen Quarantäne bis zum zweiten Test erforderlich. Es sei denn, man ist schon vollständig geimpft. Das ist eine sinnvolle Regelung. Sie erhöht den Schutz der Bevölkerung in Deutschland”, sagte die SPD-Politikerin.

Sie habe schon zu Beginn der Sommerferien gefordert, dass man zu besseren Regeln bei der Rückkehr von Reisenden aus Risikogebieten kommen müsse. Es müsse verhindert werden, dass mit dem Ende der Sommerferien die Corona-Zahlen in Deutschland wieder deutlich ansteigen würden, betonte die Regierungschefin in Schwerin.

In dem Zusammenhang machte Schwesig unmissverständlich deutlich, dass sie sich wünsche würde, „dass wir künftig schneller zu solchen Entscheidungen kommen. Bei uns enden die Sommerferien schon an diesem Wochenende”.

Weiterlesen: Schwesig fordert bundesweite Corona-Ampel

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Kommentare (7)

https://www.youtube.com/watch?v=O0TG7ZQWGzQ

obe gestellt oder nicht, kann ich nicht beurteilen.

https://www.youtube.com/watch?v=LB5_sU_7uoc

dürfen die Zahlen nicht steigen?
Vulnerable Gruppen sind doch jetzt geschützt, oder etwa nicht?

In anderen Ländern sind die Zahlen momentan extrem hoch, trotzdem habe ich noch nichts von Massenhospitalsierungen oder hohen Sterberaten gehört.

Die Entscheidung, das Genesene und Geimpfte aus nicht besorgnis erregenden Gebieten keinen Extra-Test nachweisen müssen wird dazu beitragen, dass neue Virusvarianten eingeschleppt werden. Denn es ist ja bekannt, dass auch Geimpfte sich neu infizieren können. Wirklich sinnvoll ist die Verordnung daher nicht.

prinzesschen kann man nur feiern ferien zu ende jetzt soll getestet werden....was für ein grandioser streich...der erste stein für den nächsten lockdown ist gesetzt

GESUND UNGEIMPFT UNGETESTET

Die Frau ist nur zum lachen.
Sie interessiert sich doch nicht für unsere Gesundheit nur für Ihre Wiederwahl.

Wäre es anders hätte sie schon zum Sommeranfang druck machen können.
Im nachhinein zu sagen ich hab ja ... Das kann jeder.

https://www.rettetdiekinder.org/78/kurse