CORONA-KRISE

Schwesig für Kinderbonus von 300 Euro

Da es Familien in der Corona-Krise besonders schwer hatten, ist Manuela Schwesig für einen einmaligen Kinderbonus. Auch Mitarbeiter der Tourismusbranche sollten einen Zuschuss erhalten.
dpa
Manuela Schwesig fordert einen Kinderbonus und einen Zuschuss für Tourismusmitarbeiter (Archivbild).
Manuela Schwesig fordert einen Kinderbonus und einen Zuschuss für Tourismusmitarbeiter (Archivbild). Jens Büttner
Schwerin.

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) befürwortet den von ihrer Partei vorgeschlagenen Kinderbonus von einmalig 300 Euro in der Corona-Krise. „Ich setze mich sehr dafür ein, dass einen Kinderbonus von 300 Euro im Konjunkturpaket des Bundes gibt. Das wäre ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der Binnenkonjunktur. Und es wäre auch ein Zeichen der Anerkennung für die Familien, die es in den letzten Wochen besonders schwer hatten”, sagte Schwesig am Dienstag.

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Schwesig betonte zudem ihre Forderung nach einem Zuschuss von 1000 Euro für Tourismusmitarbeiter. „Diese Branche musste in ganz Deutschland komplett auf Null gefahren werden. Die Betriebe in der Tourismuswirtschaft sind es gewohnt, saisonale Schwankungen auszugleichen”, sagte die Ministerpräsidentin. Aber die Betriebe hätten meist kein Polster, von dem sie jetzt in Corona-Zeiten zehren könnten. Der Zuschuss sei gerade für Tourismusländer wie Mecklenburg-Vorpommern eine wichtige Unterstützung.

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Schutzschirm für Kommunen

Zu einem möglichen Schutzschirm für Kommunen sagte Schwesig: „Mecklenburg-Vorpommern unterstützt wie die anderen ostdeutschen Länder auch, dass es einen Schutzschirm für Kommunen geben soll. Allerdings erwarten wir gemeinsam, dass die besondere Lage der ostdeutschen Kommunen dabei berücksichtigt wird.”

Die Bundesregierung will an diesem Dienstag ein milliardenschweres Konjunkturprogramm vereinbaren, um die Folgen der Corona-Krise in Deutschland abzufedern.

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Kommentare (2)

Eine Berufsgruppe musste auf engstem Raum jeglichen Abstandsregelungen trotzen. Sie arbeiten ohne Schutzausrüstung, treffen täglich unzählige Menschen, können Umarmungen und Körpernähe berufsbedingt nicht vermeiden... ERZIEHERINNEN UND ERZIEHER. Wo bleibt endlich die Anerkennung für diese Berufsgruppe. Sie gehen täglich das Risiko ein, Viren und Erreger in die eigene Familie zu schleppen! Bedacht wurden sie allerdings bisher in keinen Maßnahmen! Warum ist das so?

dann fehlt so vieles.