CORONA-PANDEMIE

Schwesig hofft auf Schulöffnung nach den Winterferien

Home Office und Homeschooling führen viele Familien in MV an die Grenze der Belastbarkeit. Manuela Schwesig machte Eltern und Kindern ein wenig Hoffnung. Derweil wurden die Corona-Regeln weiter verschärft.
Wann öffnen in MV wieder die Schulen? Die Ministerpräsidentin hat eine Vorstellung vom Öffnungstermin.
Wann öffnen in MV wieder die Schulen? Die Ministerpräsidentin hat eine Vorstellung vom Öffnungstermin. Jan Woitas
Schwerin ·

Zwar hat die MV-Ministerpräsidentin in den Verhandlungen mit der Bundeskanzlerin durchgesetzt, dass es in Mecklenburg-Vorpommern für Abschlussklassen Präsenzunterricht und für die Klassen 1 bis 6 eine Notbetreuung beziehungsweise die Aufhebung der Präsenzpflicht gibt, trotzdem aber leiden die meisten Familien unter der aktuellen weitreichenden Schließung der Schulen. Neben dem Job müssen viele Mamas und Papas ihre Kinder stundenlang in den heimischen Räumen beschulen.

Mehr lesen: Landrat Sack kritisiert Impftermin-Planung aus Schwerin

Manuela Schwesig weiß um die enormen Herausforderungen in den Familien und äußerte im Anschluss an den MV-Gipfel die „große Hoffnung”, dass nach den Winterferien in MV die Schulen wieder geöffnet werden könnten. Das würde bedeuten, dass es eventuell ab dem 21. Februar wieder halbwegs normalen Schulunterricht geben könnte.

Allerdings müsse dann ein Inzidenzwert registriert werden, der sich „Richtung 50 bewegt”, machte Schwesig am Freitagnachmittag deutlich. Insofern könne sie noch nichts versprechen. „Doch je mehr wir uns an die Corona-Regeln halten desto größer ist die Chance, dass der Inzidenzwert sinkt.”

Verschärfte Corona-Regeln

Ferner beschloss der MV-Gipfel für alle Landkreise, die einen Inzidenzwert von über 150 haben, eine Ausgangssperre von 21 Uhr abends bis fünf Uhr morgens. Gleichzeitig gilt die 15-Kilometer-Radius-Regel. Das heißt: Ohne „triftigen Grund” darf sich kein Bewohner weiter als 15 Kilometer von seiner Wohnung entfernen. Aktuell fallen die Landkreise Vorpommern-Greifswald, Mecklenburgische Seenplatte und Ludwigslust-Parchim unter diese Regeln.

Mehr lesen: Tourismusbranche in MV plant Neustart nach Stufenplan

Schwesig forderte bundesweit strenge Einreiseregeln. Für MV kündigte sie an: „Wer aus einem Hochrisikogebiet mit einer Inzidenz über 200 oder einem Land mit dem mutierten Virus (beispielsweise England) nach MV einreist, muss zwangsläufig in Quarantäne und kann sich erst nach fünf Tagen frei testen lassen.”

JETZT NEU: CORONA-UPDATE PER MAIL

Der tägliche Überblick über die Fallzahlen, aktuellen Regelungen und neuen Entwicklungen rund um das Corona-Virus in Mecklenburg, Vorpommern und der Uckermark.

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Schwerin

zur Homepage

Kommentare (7)

Jetzt am Wochenende hat sie wieder geng Zeit sich neue “Regeln“, wie im Kindergarten für das ungehorsame Volk auszudenken. Statt besser sind alle Regeln bisher unwirksam, sehr seltsam diese Volksverdummung.

Die Zahlen sagen etwas anderes...

Die Zahlen? Dann bin ich für den totalen Lockdown! Alles still legen. Auch das Testen. Und siehe da! Wir haben Zero-Cov erreicht!

Zitter,Bibber

Was bloß, schauen Sie in ihre Glaskugel Plüschtier.

Plexiglasscheiben aufstellen, so wie bei Euch.

Genau, erst Hoffnung machen und dann Inzidenzen anpassen...
Brauch keiner glauben das die Schulen bald wieder normal öffnen. Der Nachwuchs interessiert die oberen nicht...ü 80 wird bevorzugt.
Geschlossenen Schulen schützen Altenheime und Krankenhäuser....weniger Leute im Bus schützen vor Überlastungen im Gesundheitswesen....Feuerwerksverbote schützen Notaufnahmen...Ausgangssperren sind notwendig damit die Einrichtungen nicht überlastet werden...

Glaubt das eigentlich noch einer?