Nordstream 2

Schwesig kontert Baerbock: „MV steht hinter Ostsee-Pipeline”

Nachdem Grünen-Chefin Annalena Baerbock der Ostsee-Erdgas-Pipeline Nord Stream 2 vorerst keine Betriebserlaubnis erteilen wolle, verteidigt MV-Ministerpräsidentin nun das Projekt.
dpa
Beim Thema Nord Stream 2 nicht auf einer Wellenlänge: Manuela Schwesig ist für das Pipeline-Projekt, Annalena Baerbock dagegen.
Beim Thema Nord Stream 2 nicht auf einer Wellenlänge: Manuela Schwesig ist für das Pipeline-Projekt, Annalena Baerbock dagegen. NK-Montage / dpa
Manuela Schwesig (sitzend) war so gar nicht begeistert über Annalena Baerbocks Aussagen zu Nordstream 2. Die Ministerpr&a
Manuela Schwesig (sitzend) war so gar nicht begeistert über Annalena Baerbocks Aussagen zu Nordstream 2. Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern verteidigte das umstrittene Pipeline-Projekt. Kay Nietfeld
Schwerin

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat die Bedeutung der umstrittenen Erdgasleitung Nord Stream 2 für die Energiesicherheit Deutschlands hervorgehoben. „Deutschland steigt in den nächsten Jahren aus der Atomenergie und auch aus der Kohleverstromung aus. Dann benötigen wir neben dem Ausbau der erneuerbaren Energien zumindest für eine Übergangszeit Gas als weiteren Energieträger”, erklärte Schwesig am Mittwoch in Schwerin. Dies gelte erst recht, wenn der Kohleausstieg noch beschleunigt werden solle.

Mehr zum Thema: Baerbock will Nord Stream 2 die Betriebserlaubnis verweigern

Schwesig reagierte auf eine Forderung der Grünen-Chefin Annalena Baerbock, der Ostsee-Erdgas-Pipeline Nord Stream 2 vorerst keine Betriebserlaubnis zu erteilen. Nach europäischem Energierecht müsse der Betreiber von Nord Stream 2 „ein anderer sein als derjenige, der das Gas durchleitet”, sagte Baerbock den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Mittwoch). „Solange das ein und derselbe Konzern ist, darf die Betriebserlaubnis nicht erteilt werden.”

Pipeline-Genehmigung erfolgt im rechtsstaatlichen Verfahren

Schwesig verwies darauf, dass über die Genehmigung in einem rechtsstaatlichen Verfahren entschieden werde. „Mecklenburg-Vorpommern steht weiter hinter der Ostseepipeline”, betonte die Regierungschefin. Ein großes Land wie Deutschland brauche jederzeit eine sichere Energieversorgung und eine verlässliche Energiepolitik.

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Schwerin

zur Homepage

Kommentare (3)

und schon mit Erdgas gefüllte Pipeline nicht auch als solche zu nutzen wäre an Dummheit nicht mehr zu überbieten!

und das was die vom Baerengebockte da seit Monaten von sich gibt zeugt von völliger Ignoranz und Ahnungslosigkeit.

Baerbock doch auf Erdgas verzichten, aber uns mit Ihrem ewigen Gemecker in Ruhe lassen. Sie bekommt ja Ihre fetten Diäten um die hohen Energiepreise zu bezahlen. Frau Schwesig hat doch recht, das wir Erdgas in der Übergangszeit weiter als Energiequelle benötigen. Übrigens wollte Baerbock nicht erst wieder Russland beschuldigen zu wenig Gas geliefert zu haben, weiß die überhaupt noch was sie will?