CORONA-PANDEMIE

Schwesig schlägt regionale Lockerungen vor

Der Lockdown gilt bis zum 14. Februar. MV-Ministerpräsidentin Schwesig schlägt vor, Lockerungen in Regionen mit niedrigen Infektionszahlen zu erlauben.
dpa
MV-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) widerspricht Kanzlerin Merkel: Es ist bestimmt nicht alles richtig gegangen
MV-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) widerspricht Kanzlerin Merkel: Es ist bestimmt nicht alles richtig gegangen bei der Impfstrategie. Jens Büttner
Berlin ·

Mecklenburgs-Vorpommerns Regierungschefin Manuela Schwesig (SPD) hat der Einschätzung der Kanzlerin Angela Merkel (CDU) widersprochen, wonach bei der Impfstoff-Bestellung durch die EU „im Großen und Ganzen nichts schief gelaufen” sei. „Wenn andere Länder schneller impfen können als wir, ist bestimmt nicht alles richtig gelaufen”, sagte Schwesig dem „Spiegel”. „Es ist schon ein großes Problem, dass wir die Älteren nicht schneller impfen können." Nicht zum ersten Mal schießt Schwesig scharf gegen Merkel und die EU, denen sie bereits "Impfzockerei" vorwarf.

Hoffnungen auf baldige Lockerungen des Lockdowns in der Corona-Pandemie erteilte Schwesig eine Absage. Erst bei einer Inzidenz von deutlich unter 50 Neuinfizierten pro 100 000 Einwohnern in sieben Tagen könne es „größere Öffnungen” geben. Sie sei aber skeptisch, dass dies bis Mitte Februar in ganz Deutschland erreicht werden könne. Sie schlug deshalb vor, regional vorzugehen: „Wo die Zahlen niedrig sind, kann man früher lockern.”

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Am Mittwoch kommender Woche wollen Bundeskanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten darüber entscheiden, ob der zunächst bis zum 14. Februar befristete Lockdown verlängert wird. Auf die Frage, ob dann auch eine Strategie von Bund und Ländern komme, die den Weg aus dem Lockdown aufzeige, sagte Schwesig: „Wir brauchen diesen Perspektivplan mit Öffnungsschritten, und ich hoffe, dass wir nächste Woche dafür eine Einigung finden.”

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Kommentare (14)

das jemand die Zügel richtig administrativ in die Hand nimmt. So kann es auf Bundesebene nicht weitergehen.
https://www.focus.de/gesundheit/news/mehr-herztote-weniger-krebs-ops-daten-zeigen-verheerende-corona-kollateralschaeden_id_12914874.html

ja, dass nach und nach die Presse aufwacht, hat lange genug gedauert. Vielleicht gilt dann nicht mehr jede Kritik als „rechts“.
Solange diese Regierung bzw. das Zentralkomitee aus Mutti und MP am Werk sind, habe ich wenig Hoffnung auf grundlegende Änderungen.

man sich des Sprachgebrauchs der Rechten bedient, muss man sich auch nicht wundern, dass man als "rechts" bezeichnet wird. Solche Dinge wie "Zentralkomitee aus Mutti" beispielsweise haben ihren Ursprung bei den Braunen.
Dann darf man sich auch nicht wundern, wenn möglicherweise berechtigte Kritik oder gar konstruktive Verbesserungsvorschläge (sind ja selten genug) aufgrund unsinniger Artikulierung einfach ignoriert oder in eine bestimmte Ecke gesteckt werden.

...sonnst würden Sie diese Bezeichnungen woanders verorten...

Sie kennen mein Alter? Toll. Ein Hellseher befindet sich unter uns.
Wer gebrauchte diese Bezeichnungen (nach dem Mauerfall bzw. in den letzten Jahren), um den politischen Gegner mehr als schlecht zu reden? Na? Bestimmt nicht die SED/PDS/Linken/SPD/CDU etc. Alles was rechts davon ist, hat dies getan. Und genau darum geht es. Viel zu viele Menschen nutzen Bezeichnungen, Phrasen etc. ohne darüber nachzudenken, wer dies sonst, aus welchen Gründen auch immer, tut. Und das hat in diesem Fall mit dem Ursprung dieses Wortes nicht mehr viel zu tun. Es geht nur darum, den Stil von A. Merkel (bzw. der jetzigen Regierung) mit einem blödsinnigen Verweis auf ein bei uns nicht mehr vorhandenes politisches System schlecht zu reden. Und das auch nur, weil sie in der DDR aufgewachsen und groß geworden ist. Käme sie aus einem westlichen Bundesland, würde niemand auf diese Idee kommen.

"Viel zu viele Menschen nutzen Bezeichnungen, Phrasen etc. ohne darüber nachzudenken, wer dies sonst, aus welchen Gründen auch immer, tut. "
Lassen Sie es einfach dabei und drücken Sie nicht all das nach "rechts"
Kleine Verbesserung: die aktuelle Kanzlerin ist nicht nur in den von Ihnen beschriebenen Verhältnissen aufgewachsen. Sie war ein Teil des Systems! Nicht mehr und nicht weniger.

sind wir uns ja einig.

Mal eine ganz ernsthafte Frage.Nennt pommerns. sich jetzt marbel?

Wie immer, die Zahlen werden nach unten angepasst, damit man alle strengen Regeln aufrecht erhalten kann. Es besteht überhaupt kein Wille die Maßnahmen zu lockern, denn in einer Diktatur lässt es sich leichter regieren. Das ist doch nur noch eine Katastrophe, was die Politik dem Volk zumutet, dass hat mit Pandemie nun wirklich nichts mehr zutun. Es werden permanent neue Gründe gefunden, um nicht zurückrudern zu müssen.

Hier? Immerhin dürfen Sie unsinnige Beiträge in diversen Foren (u.a. hier) verfassen. Sie haben nahezu unbeschränkt Zugriff auf das www. Sie dürfen Ihre Meinung äußern, Demonstrationen anmelden und durchführen usw. Und da sprechen Sie von einer Diktatur?
Nein, ich sage nicht zu allem ja und Amen. Ich bin auch von verschiedenen Entscheidungen nicht überzeugt. Aber ich fühle mich nicht so, als würde ich in einer Diktatur leben. Einfach mal über den Tellerrand gucken und aus der Filterblase rauskommen, würde ich in Ihrem Fall sagen.

die Ärzte, die für ihre Patienten da sind aber ganz anders, wenn die Polizei plötzlich vor der Tür steht, die Praxis durchschnüffelt, Patientenunterlagen mitnimmt ganz anders. Viele von den Ärzten müssen für ihr verantwortungsvolles Handeln um ihre Zulassung bangen.
Na wenn das keine diktatorischen Züge hat...

Sie zu solchen Vorfällen auch irgendwelche seriösen Quellen?

fallen mir folgende Ärzte ein: Frau Dr. Denekli, Herr Dr.Trebin, Frau Carola Javid-Kistel, Herr Dr. Bodo Schiffmann, Herr Dr. Rolf Kron und das sind noch lange nicht alle. Sie finden das alles selbst im Netz. Hier handelt es sich hauptsächlich um Ärzte, die Maskenatteste ausstellen und und auch naturheilkundlich praktizeren.

Zu den Masken: mein Schwiegervater ist inzwischen 86 Jahre, hat ein sehr schwaches Herz, muß beim Gehen öfter stehen bleiben und nach Luft schnappen. Beim Treppensteigen ist es noch schwieriger.
Also bitte, jetzt noch eine FFP2 Maske aufsetzen?
Mir fehlen die Worte ....

dem so ist mit Ihrem 86jährigen Vater, dann bekommt er auch ein Attest zur Maskenbefreiung von einem verantwortungsvollen Arzt.
Nicht verantwortungsvoll sind Ärzte, die "Maskenatteste" für gesunde Patienten ausstellen.
Zum HNO-Arzt Bodo Schiffmann noch ein paar Informationen:
https://www.psiram.com/de/index.php/Bodo_Schiffmann