Manuela Schwesig (SPD) hat im September ihre Brustkrebs-Erkrankung öffentlich gemacht.
Manuela Schwesig (SPD) hat im September ihre Brustkrebs-Erkrankung öffentlich gemacht. Jens Büttner
Weltkrebstag

▶ Schwesig sendet emotionale Video-Botschaft

MV-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) leidet an Brustkrebs. Zum Weltkrebstag will sie anderen Betroffenen Mut machen. Aber sie spricht auch Dank aus.
Schwerin

Im September machte MV-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) ihre Brustkrebs-Erkrankung öffentlich. Am ersten Weltkrebstag nach der Diagnose wandte sie sich in einer emotionalen Videobotschaft nicht nur an Betroffene und ihre Angehörigen, sondern auch an Pflegende, Ärzte und Forscher.

„500.00 Menschen erkranken jährlich in Deutschland an Krebs. Ich bin eine davon”, so Schwesig in der in sozialen Medien veröffentlichten Nachricht. Deshalb weiß ich, dass eine solche Diagnose zunächst ein schwerer Schock ist”, sagte die 45-Jährige.

Schwesig, die in einem Interview erzählt hatte, dass sie zunächst „eine Riesenangst” hatte, als sie von ihrer Krankheit erfuhr, will anderen Betroffenen Hoffnung machen. „Ihr seid nicht allein, es gibt immer Hoffnung und es lohnt sich gegen den Krebs zu kämpfen”, sagte sie. „Dabei hat man viele, die einen unterstützen. Natürlich Familie und Freunde, aber mein besonderer Dank gilt heute allen Schwestern, allen Pflegern, allen Ärztinnen und Ärzten, aber auch Wissenschaftlern, die jeden Tag daran arbeiten, dass es bessere Therapien gibt und die uns vor allem durch diese Therapien begleiten.”

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