„BRÜCKEN-LOCKDOWN”

Schwesig warnt vor weiteren Schnellschüssen in Corona-Krise

Armin Laschet will seinen „Brücken-Lockdown” gerne bei einem vorgezogenen Bund-Länder-Gipfel besprechen. Aus MV erhält er eine Absage. Das müsse schon vernünftig vorbereitet sein.
dpa
Manuela Schwesig (SPD), Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, hat vor weiteren Schnellschüssen im Kampf ge
Manuela Schwesig (SPD), Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, hat vor weiteren Schnellschüssen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus gewarnt. Jens Büttner
Schwerin ·

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat vor weiteren Schnellschüssen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus gewarnt. Den Vorschlag des CDU-Vorsitzenden und NRW-Ministerpräsidenten Armin Laschet, die für den kommenden Montag geplante Ministerpräsidentenkonferenz vorzuziehen, lehnte sie ab. „Unsere klare Erwartung ist, dass die Runde besser vorbereitet wird als beim letzten Mal”, betonte Schwesig am Dienstag in Schwerin. Die Kanzlerin müsse ihre Vorschläge dieses Mal rechtzeitig auf den Tisch legen. Im Interview bei Anne Will habe sie eine Verschärfung des Infektionsgesetztes ins Gespräch gebracht. „Darüber können wir nur reden, wenn die Vorschläge rechtzeitig vorliegen”, sagte Schwesig.

Viel Kritik an „Brücken-Lockdown”

Laschet hatte zudem die Forderung nach einem schnellen und harten „Brücken-Lockdown” aufgemacht, war aber auch damit vorwiegend auf Skepsis und Ablehnung gestoßen. Länderregierungschefs vor allem der SPD kritisierten, dass unklar sei, wie ein solcher Lockdown konkret aussehen solle. Laschet hatte am Ostermontag vorgeschlagen, im Kampf gegen die dritte Corona-Welle einen „Brücken-Lockdown” zu beschließen. Damit solle die Zeit überbrückt werden, bis viele Menschen geimpft seien.

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Mecklenburg-Vorpommern verfolge eine klare Linie, so Schwesig. „Wir setzen auf Testen, Impfen und Schützen. Bei uns ist festgelegt, dass in Kreisen und kreisfreien Städten mit einer Inzidenz von über 100 über eine Ausgangssperre entschieden werden muss. Und wir haben das Offenhalten von Kosmetik, Fahrschulen und Teilen des Einzelhandels an das Vorlegen von aktuellen Tests geknüpft”, zählte die SPD-Politikerin auf. Mit diesen Maßnahmen solle die Ausbreitung des Virus im Zaum gehalten werden. „Wir müssen sicherstellen, dass auch in Zukunft alle, die sich mit Corona infizieren, die notwendige medizinische Hilfe erhalten”, erklärte Schwesig mit Blick auf die hohe Zahl von Patienten auf Intensivstationen.

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Kommentare (7)

...aber in Baumärkten braucht man keinen Test, kaufe ich mir eine Unterhose im Laden, brauche ich einen Test. Wie Unfähig ist diese Regierung, denn mit den Tests klappt hinten und vorne nicht und diese politische Fehlbesetzung aus Frankfurt/Oder gibt tatsächlich noch Ratschläge. Was für eine fatale Fehleinschätzung. Ich frage mich, ob Frau Schwesig mit all den Opfern Ihrer Politik, noch in einen Spiegel schauen kann, oder ob sie tatsächlich so abgehoben ist, denkt sie wäre eine Göttin.

Das ist noch viel mehr als Göttin.

demnächst sind Wahlen. Da können Sie selbst kandidieren. Aber Achtung: das ist schon mit mehr Arbeit verbunden als hier zu schreiben! 😉

..ich arbeite 12 Stunden pro Tag mal 7 Tage, und kann noch schreiben, also, Hipp, Hipp und weiter Augen zu vor der Fatalität

Bayern wird nach Angaben von Ministerpräsident Markus Söder noch am Mittwoch einen Vorvertrag mit einer Firma in Illertissen für den Bezug des russischen Impfstoffs Sputnik abschließen. Das verkündete der CSU-Chef am Mittwoch nach einer Kabinettssitzung.
Söder erklärte: „Sollte Sputnik zugelassen werden in Europa, dann wird der Freistaat Bayern über diese Firma zusätzliche Impfdosen – ich glaube, es sind 2,5 Millionen Impfdosen – wohl im Juli erhalten, um die Impf-Zusatzkapazitäten in Bayern zu erhöhen.“
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Bayern wird nach Angaben von Ministerpräsident Markus Söder noch am Mittwoch einen Vorvertrag mit einer Firma in Illertissen für den Bezug des russischen Impfstoffs Sputnik abschließen. Das verkündete der CSU-Chef am Mittwoch nach einer Kabinettssitzung.
Söder erklärte: „Sollte Sputnik zugelassen werden in Europa, dann wird der Freistaat Bayern über diese Firma zusätzliche Impfdosen – ich glaube, es sind 2,5 Millionen Impfdosen – wohl im Juli erhalten, um die Impf-Zusatzkapazitäten in Bayern zu erhöhen.“
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nicht gestorben sind, dann impfen sie noch in drei Jahren.
Oder in vier, oder noch bis zum St.-Nimmerleinstag.
Falls sie nicht vergessen, neuen Impfstoff rechtzeitig zu bestellen.
Am besten den von AZ. Der geht mal nur für Jüngere, dann eine Weile garnicht mehr, dann wieder nur noch für Ältere und nun wieder für alle. Tralalalala... Das
Der große Feldversuch mit zweibeinigen Labormäusen...
Mit mir nicht.
Merkel, Söder und all ihre Vasallen können mich mal am A....bend besuchen.
Dem Dilettantenstadel glaubt doch außer Pommernschaedel kaum noch jemand.