LOCKDOWN

Schwesig will Corona-Regeln früher verschärfen

Nach Informationen des Nordkurier geht es beim aktuellen MV-Gipfel auch um Verschärfungen bei den Corona-Regeln. Sie sollen nicht erst ab einer Inzidenz von 200 angezogen werden.
Diskutiert mit Vertretern von Wirtschaft, Gewerkschaften und Kommunen: MV-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (Archivbil
Diskutiert mit Vertretern von Wirtschaft, Gewerkschaften und Kommunen: MV-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (Archivbild). Jens Büttner
Schwerin ·

In Mecklenburg-Vorpommern ist nicht ausgeschlossen, dass es zusätzlich zu den bereits vereinbarten Verlängerung des harten Corona-Lockdowns bis 14. Februar weitere Verschärfungen geben wird. Entsprechende Pläne sollen aktuell auf dem MV-Gipfel erörtert werden. Seit Freitagvormittag berät Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) mit Vertretern von Kommunen, Wirtschaft und Verbänden.

Bereits im Anschluss an den Gipfel mit Kanzlerin und 16 Länderchefs hatte die MV-Ministerpräsidentin angedeutet, Regeln, die bisher ab einer Inzidenz von 200 gelten – also 200 Neuinfektionen binnen sieben Tagen auf 100.000 Einwohner – bereits ab Inzidenz 150 umzusetzen.

Mehr lesen: Schwesig wirft Merkel und von der Leyen „Impfzockerei” vor

15-Kilometer-Regel und Ausgangsbeschränkungen

Dies würde zum Beispiel auf die die 15-Kilometer-Regel zutreffen. Jeder Bürger dürfte sich entsprechend nicht weiter von seinem Wohnort entfernen. Betroffen wären derzeit Vorpommern-Greifswald, die Mecklenburgische Seenplatte und Ludwigslust-Parchim. Auch die Einreise in solche Gebiete würde dann eingeschränkt werden.

Auch Ausgangsbeschränkungen von 21 Uhr abends bis 6 Uhr morgens würden dann bereits ab Inzidenz 150 gelten – es sei denn, es gibt „triftige Gründe”. Dazu gehörten unter anderem der Weg zur Arbeit oder zum Arzt.

Gastbeitrag von Sahra Wagenknecht: „Die Maßnahmen sind nicht alternativlos”

Kitas und Schulen

Auch der Besuch von Kitas und Schulen soll ab einer Inzidenz von 150 MV-weit nur noch als Notbetreuung möglich sein, dies würde auch bei den Klassen 1 bis 6 in Schulen gelten. Für Abschlussklassen wäre allerdings weiter Präsenzunterricht möglich.

Ob alle diese Verschärfungen wirklich in Kraft treten, wird Manuela Schwesig am Freitagnachmittag in einer Pressekonferenz vorstellen.

Mehr lesen: Corona-Fall bei der Freiwilligen Feuerwehr in Röbel

JETZT NEU: CORONA-UPDATE PER MAIL

Der tägliche Überblick über die Fallzahlen, aktuellen Regelungen und neuen Entwicklungen rund um das Corona-Virus in Mecklenburg, Vorpommern und der Uckermark.

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Schwerin

zur Homepage