NACH STIKO EMPFEHLUNG

Schwesig will ihren Sohn nun impfen lassen

MV-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat sich erfreut über das Stiko-Votum zur Corona-Schutzimpfung für Kinder geäußert. Zuvor hatte auch sie gezögert, ihren Sohn impfen zu lassen.
Manuela Schwesig (hier beim traditionellen Tonnenabschlagen in Ahrenshoop am Wochenende) will ihren Sohn gegen das Coronavirus
Manuela Schwesig (hier beim traditionellen Tonnenabschlagen in Ahrenshoop am Wochenende) will ihren Sohn gegen das Coronavirus impfen lassen. Stefan Sauer
Schwerin ·

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat sich erfreut darüber geäußert, dass sich die Ständige Impfkommission (Stiko) nun für Corona-Impfungen für alle Kinder ab zwölf Jahren ausspricht. „Für die Eltern und ihre Kinder ist wichtig, dass es eine eindeutige Empfehlung gibt“, sagte Schwesig am Montag. Alle, die wollten, könnten sich jetzt auch zügig impfen lassen. Doch bleibe die Impfung „selbstverständlich freiwillig“, betonte sie.

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„Auch als Mutter eines 14jährigen Sohnes bin ich über diese Empfehlung erleichtert. Wir haben uns in unserer Familie gemeinsam mit meinem Mann und unserem Sohn für die Impfung entschieden”, schrieb Schwesig auf Twitter. Am Sonntag hatte sie in einem Interview mit der „Bild am Sonntag” gesagt, dass sie und ihr Mann (beide geimpft) fast jeden Tag diskutieren würden, ob sie ihren 14-jährigen Sohn impfen lassen oder nicht. Die Kinderärztin habe ihr geraten, damit abzuwarten, da noch keine Impfempfehlung der Stiko für Jugendliche vorgelegen habe.

Viele zögerten

Impfungen für Minderjährige waren als individuelle Entscheidung von Kindern und Eltern und nach ärztlicher Aufklärung auch bisher schon möglich. Doch zögerten viele, weil eine generelle Empfehlung der Stiko nicht vorlag. Nun kam die Expertenkommission zu dem Schluss, „dass nach gegenwärtigem Wissensstand die Vorteile der Impfung gegenüber dem Risiko von sehr seltenen Impfnebenwirkungen überwiegen“. Der offizielle Empfehlungstext lag zunächst noch nicht vor, Änderungen sind in einem Abstimmungsverfahren mit Ländern und Fachkreisen noch möglich.

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Schwesig hatte zu Beginn des Schuljahres Anfang August angekündigt, nach einer konkreten Empfehlung der Stiko das Impfangebot für 12- bis 17-Jährige im Land ausweiten zu wollen. An diesem Dienstag werden laut Bildungsministerium erstmals mobile Impfteams an Schulen Schüler und Schülerinnen impfen. Das Angebot richtet sich zunächst nur an Schüler und Schülerinnen ab 16 Jahren. In einer landesweiten Befragung hatten 1800 von ihnen Interesse bekundet. Nun solle eine solche Umfrage auch unter Schülern und Schülerinnen ab 12 gemacht und das Impfangebot auf diese Altersgruppe ausgedehnt werden, kündigte ein Ministeriumssprecher an.

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Kommentare (7)

Was gab es da wohl im Hause Schwesig zu diskutieren gab. Diskutieren tutET man ja gewöhnlich mit unterschiedlichen Standpunkten, nicht mit der gleichen Meinung.

Leider wird das nie jemand erfahren.
Interessiert auch niemanden.

Ein Beitrag von einem Doktor der ÄIIE

https://www.individuelle-impfentscheidung.de/

als man sich aus Informationen seine eigene Meinung gebildet hat? Eine Schwesig, die seit 18 Monaten ausgiebig mit dem Thema "Corona" beschäftigt sein müsste, outsourced ihre Meinungsfindung an die STIKO.
Sind selbst Politik-Profis nicht in der Lage, sich eine eigene Meinung zu bilden? Ist die Meinung dieser STIKO es wert, sein Kind als Proband an einer Studie teilnehmen zu lassen? Diese erquälte Zustimmung einer 18-köpfigen Gruppe? Bei den "Ärzten für Aufklärung" handelt es sich um eine Vereinigung von mehr als 1000 Ärztinnen und Ärzten, die aber anscheinend nicht gehört werden sollen.

Information, wie er es für sinnvoll hält.

Die Tatsache, wie Impfstoffe bzw. was darin enthalten ist, empfinde ich persönlich als menschliche Grausamkeit.

Diese Bischöfe relativieren:

https://www.katholisch.de/artikel/27954-bischofskonferenzen-corona-impfstoffe-moralisch-zulaessig

geworden sind, glaubt man nur noch an Macht und Geld. An allem was Unrecht in dieser Welt ist, verdient sich der Vatikan eine goldene Nase.

Ich glaube nicht, dass sie ihrem Sohn dieses Experiment antut.

Eine medienwirksame Ankündigung soll andere Eltern lediglich animieren, es ihr gleich zu tun.
Unter dem Motto: "Na wenn Frau Schwesig sich so entscheidet, dann ist es bestimmt nicht gefährlich..."
Die Frau weiß genau, dass dieses Zeug nicht genügend erforscht ist und für so eiskalt halte ich sie dann doch nicht, zumindest nicht bei ihren eigenen Kindern.

Wie kam denn die Neubewertung der Stiko zustande, nachden die Politik den Druck erhöht hat?
Hat die Stiko nicht letzte Woche geäußert, sich bemühen zu wollen, der Politik entgegen zu kommen?

Wie lautet jetzt die Begründung für die Empfehlung?

Man geht durch Hochrechnungen davon aus, dass die Deltavariante in der 4. Welle auch für Kinder gefählich werden könnte.
Deshalb bewertet man nun den Nutzen der Impfung höher, als den Schaden, den sie verursachen könnte.

Das heißt übersetzt, es liegen gar keine neuen Forschungsdaten vor, die die Ungefährlichkeit der Impfung für Kinder belegen.
Es wird lediglich die mögliche Gefahr an Corona zu erkranken höher als für das letzte Jahr vermutet.
Deshalb hat sich jetzt das Risiko-Nutzen Barometer zugunsten der Impfempfehlung verschoben.

den Lockvogel....