9. November

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Schwesig will Volksfeste am Tag des Mauerfalls

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) bei einem Volksfest in Rostock. (Symbolbild)
Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) bei einem Volksfest in Rostock. (Symbolbild)
Bernd Wüstneck

Ministerpräsidentin Schwesig schlägt vor, den 9. November künftig groß zu feiern. Das soll auch ein Zeichen gegen schlechte Stimmung im Land sein.

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) wünscht sich, dass der Tag des Mauerfalls künftig groß gefeiert wird. „Mir schweben Volksfeste an der ehemaligen Grenze vor. Gerade jetzt ist es so wichtig zu betonen, was wir in den Jahren nach dem Mauerfall alles erreicht haben”, sagte Schwesig der Ostsee-Zeitung. Weiter heißt es, dass sie damit auch ein Zeichen gegen die schlechte Stimmung im Land setzen wolle. Diese habe sich gerade durch die Vorkommnisse in Chemnitz verschärft.

Die Feste könnten demnach schon im kommenden Jahr starten, wenn sich der Mauerfall am 9. November 2019 zum 30. Mal jährt. Bereits in diesem Jahr hat Schwesig laut dem Bericht mit ihrem Amtskollegen aus Schleswig-Holstein, Daniel Günther (CDU), eine kleinere Veranstaltung in Herrnburg bei Lübeck geplant. Unter anderem sollen dort Schülerinnen und Schülern aus Lübeck und Lüdersdorf (Nordwestmecklenburg) zu einem Forum zusammenkommen.

Mit ihrer Idee hofft Schwesig auf Nachahmer in anderen Bundesländern. Zum gesetzlichen Feiertag solle der 9. November aber nicht werden, zumal sich an diesem Datum auch die Reichspogromnacht von 1938 jährt. Der Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober sei schon gut gewählt.

Kommentare (2)

will auch fast 30 Jahre nach der Wende partout keine Volksfeststimmung aufkommen. Was haben wir denn erreicht, worauf wir stolz sein könnten? Miese Löhne und eine Politik gegen das deutsche Volk sind die Hauptgründe für die schlechte Stimmung bei den Leuten. Bald haben wir die DDR wieder, die wir doch los sein wollten. Die Presse (Rotfunk) und der Bundestag (Volkskammer) sind schon so gut wie gleichgeschaltet. Die Alternative - der einzige Hoffnungsschimmer.

will auch fast 30 Jahre nach der Wende partout keine Volksfeststimmung aufkommen. Was haben wir denn erreicht, worauf wir stolz sein könnten? Miese Löhne und eine Politik gegen das deutsche Volk sind die Hauptgründe für die schlechte Stimmung bei den Leuten. Bald haben wir die DDR wieder, die wir doch los sein wollten. Die Presse (Rotfunk) und der Bundestag (Volkskammer) sind schon so gut wie gleichgeschaltet. Die Alternative - der einzige Hoffnungsschimmer.