UNFÄLLE

Sekundenschlaf – Autos verunglücken auf Rügen und bei Barth

Zwei Unfälle in der Nähe der Ostsee am Wochenende, zweimal lag es wohl an Sekundenschlaf. Die Polizei hat Tipps parat, wie man das vermeinden kann.
In Bergen auf Rügen und in Pruchten beim Fischland Darß Zingst sind am Wochenende Autos wegen Sekundenschlaf verung
In Bergen auf Rügen und in Pruchten beim Fischland Darß Zingst sind am Wochenende Autos wegen Sekundenschlaf verunglückt. © Stockwerk-Fotodesign - stock.adobe.com
Bergen ·

Die Polizei hat am Wochenende zwei Unfälle aufgrund von Sekundenschlaf im Straßenverkehr auf Rügen und in Pruchten beim Fischland Darß Zingst verzeichnet. Verletzt wurde niemand. Bei beiden Unfällen wurden die Führerscheine der Fahrer beschlagnahmt. Die Fahrzeugführer müssen sich wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten.

Autos nicht mehr fahrbereit

In Pruchten bei Barth kurz vor dem Fischland Darß Zingst kam ein 41-jähriger Autofahrer aus Richtung Barth auf Höhe der Einmündung „Zum Hafen” nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Baum. Der Opel war nicht mehr fahrbereit und musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Der geschätzte Schaden beläuft sich auf 3200 Euro.

In Bergen auf Rügen ereignete sich bereits am Samstag gegen 14 Uhr ein Verkehrsunfall auf der B196 in Bergen. Nach ersten Erkenntnissen fuhr ein 68-jähriger Deutscher mit seinem Skoda von Karow in Richtung Bergen und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug fuhr über eine Grünfläche, gegen einen Holzpfosten und anschließend gegen eine Werbetafel, bis es auf einem Parkplatz zum Stehen kam. Nach aktuellem Stand der Ermittlungen könnte die Ursache für den Unfall Sekundenschlaf sein. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und es entstand ein Schaden in Höhe von mindestens 3500 Euro.

Das sind die Anzeichen für Sekundenschlaf

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der Sekundenschlaf meist mit typischen Warnsignalen einhergeht. Anzeichen sind vor allem Fahrfehler, schwere Augenlider, Kopfschmerzen, häufiges Gähnen und Frösteln. Die Polizei rät deshalb bei den ersten Anzeichen eines drohenden Sekundenschlafs, eine Pause mit einem Spaziergang einzulegen. Das Öffnen von Fenstern oder das Aufdrehen der Lautstärke am Radio haben nur kurzfristige Wirkung.

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