Personalwechsel

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Sellerings Ehefrau arbeitet künftig für Landesrechnungshof

Der Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern, Erwin Sellering und seine Frau Britta.
Der Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern, Erwin Sellering und seine Frau Britta.
Daniel Reinhardt

Britta Sellering wechselt aus dem Bundesfinanzministerium nach Schwerin. Absprachen soll es keine gegeben haben.

Die Ehefrau von Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD), Britta Sellering, wird künftig für den Landesrechnungshof Mecklenburg-Vorpommerns tätig sein. Die bislang beim Bundesfinanzministerium in Berlin beschäftigte Volkswirtin nehme im Rahmen einer Abordnung ihre neue Arbeit in Schwerin am 1. April auf. Die Tätigkeit sei auf zwei Jahre befristet, kündigte Rechnungshof-Präsidentin Martina Johannsen am Mittwoch in Schwerin an.

Britta Sellering solle in der Prüfbehörde des Landes jene Abteilung verstärken, die sich mit Länder- und Kommunal-Finanzausgleich befasst. Beides habe für das Land große Bedeutung. Bei den kommunalen Finanzzuweisungen plane die Regierung eine grundlegende Reform und der Rechnungshof wolle seine beratende Funktion umfassend wahrnehmen, begründete Johannsen den Personalbedarf.

Einzige geeignete Bewerberin

Da es in der Behörde derzeit keine freien Stellen für zusätzliche Mitarbeiter gebe, habe sie sich mit einem Amtshilfeersuchen an den Bundesrechnungshof und an das Bundesministerium gewandt. Allein das Ministerium habe sich zu einer Abordnung bereit erklärt, Frau Sellering sei die einzige geeignete Bewerberin gewesen. Absprachen dazu habe es nicht gegeben. „Das war kein Deal. Mit mir werden keine Deals gemacht”, betonte Johannsen.

Erwin und Britta Sellering sind seit 2010 verheiratet. Beide hatten sich eineinhalb Jahre zuvor in Berlin bei Verhandlungen zu den Bund-Länder-Finanzen kennengelernt.

Kommentare (1)

Ein Beispiel fürs Gunnisbuch der Recorde im Bereich Fetternwirtschaft. Schmach und Schande schon für solch eine Idee sich für diese Stelle zu bewerben!. Da sieht man wieder mal wie schamlos manche in den oberen Schichten der Gesellschaft sich profilieren wollen. das ist genau wie bei Trump der seine eigene Tochter einstellt - da muss man sagen Pfui schämt euch! Wenn die Dame unbedingt abends zu Hause sein mag, dann kann sie auch bei Edeka oder Aldi schaffen gehen oder bei einer Bäckerei als Verkaufshilfe -muss aber dann auch bis nach 20 Uhr am Wochenende hinter dem Tresen stehen. Was andere sollen und müssen kann sie ja auch mal machen. Das gemeine Volk wird doch nur noch an der Nase herumgeführt. Leute bedenkt das bei der nächstn Wahl!!!!!!!!