Bus verpasst
Siebenjähriger organsiert sich Heimfahrt mit Polizei-Eskorte

Ein kleiner Junge hat in Schwerin seinen Bus verpasst – und dann genau richtig reagiert (Symbolbild).
Ein kleiner Junge hat in Schwerin seinen Bus verpasst – und dann genau richtig reagiert (Symbolbild).
Britta Pedersen

Ein Siebenjähriger hat in Schwerin seinen Bus nach Hause verpasst. Für den kleinen Mann begann damit eine große Reise, an deren Ende er stolz wie „Bolle” von zwei Polizisten begleitet wurde.

Nachdem am Dienstagnachmittag ein Siebenjähriger seinen Bus nach Hause verpasst hatte, wusste er zunächst nicht weiter. Nach kurzem Überlegen ging er laut Polizei jedoch in den Hauptbahnhof Schwerin und wandte sich hilfesuchend an das Service Personal der Deutschen Bahn.

Junge stolz wie „Bolle”

Da dieses spontan aber auch keine Idee hatte, verständigten sie die Bundespolizisten vom Revier in Schwerin. Die Bundespolizisten nahmen den jungen Mann daraufhin in ihre Obhut. Auf dem Revier ermittelten sie den Namen des Kindes sowie die Adresse der Eltern und nahmen Verbindung mit der Mutter auf.

Zusammen mit den Polizisten wurde vereinbart, den Jungen in den nächsten Bus Richtung Wohnort zu setzen. Stolz wie „Bolle” von zwei Polizisten begleitet zu werden, stapfte der junge Mann dann zum Bus, setzte sich und wurde wohlbehalten am Zielort von seinen Eltern in Empfang genommen. Der Busfahrer wurde zuvor gebeten, ein besonderes Auge auf den Jungen zu haben.

Kommentare (1)

Ein großes Danke an alle Polizisten. Gerade in Zeiten, in denen ihr immer wieder von allen Seiten unter Beschuss genommen und den Kopf gegen einen Haufen verblendeter Gegner (egal ob links/rechts/ultra etc.) halten müsst, so seit ihr doch auch immer für uns da wenn wirklich Not am Mann ist. Respekt