ABI 2018

So feiern die Abiturienten ihren letzten Schultag

Von Waren bis Prenzlau und Anklam: Tausende Abiturienten feierten am Mittwoch ihren letzten Schultag. Hier sind die schönsten Fotos aus den Gymnasien des Nordostens.
Nordkurier Nordkurier
71 Abiturienten feierten am Christa-und-Peter-Scherpf-Gymnasium in Prenzlau.
71 Abiturienten feierten am Christa-und-Peter-Scherpf-Gymnasium in Prenzlau. Heike Stiel
Abiturienten am Fritz-Greve-Gymnasium in Malchin
Abiturienten am Fritz-Greve-Gymnasium in Malchin Kirsten Gerhke
Volles Haus im Neubrandenburger Sportgymnasium
Volles Haus im Neubrandenburger Sportgymnasium Tobias Holtz
Mit Pferdekopfmasken und T-Rex-Kostümen wurde am Einstein-Gymnasium in Neubrandenburg gefeiert.
Mit Pferdekopfmasken und T-Rex-Kostümen wurde am Einstein-Gymnasium in Neubrandenburg gefeiert. Tobias Holtz
Neustrelitzer Abiturienten feiern ihren letzten Schultag auf dem Marktplatz.
Neustrelitzer Abiturienten feiern ihren letzten Schultag auf dem Marktplatz. Tobias Lemke
Gruppenbild der Feier am Lessing-Gymnasium in Neubrandenburg
Gruppenbild der Feier am Lessing-Gymnasium in Neubrandenburg Tobias Holtz
In Teterow haben sich die Abiturienten das Motto "90er-Jahre" ausgesucht.
In Teterow haben sich die Abiturienten das Motto "90er-Jahre” ausgesucht.
Willkommen im "Circus Abigalli" der Zwölftklässler des Templiner Gymnasiums.
Willkommen im „Circus Abigalli” der Zwölftklässler des Templiner Gymnasiums. Michaela Kumkar
So sah es bei den Abiturienten in Anklam aus.
So sah es bei den Abiturienten in Anklam aus. Jürgen Trapp
Die 12. Klassen des Warener Richard-Wossidlo Gymnasiums feierten ihren letzten Schultag mit gutem Wetter und lauter Musik.
Die 12. Klassen des Warener Richard-Wossidlo Gymnasiums feierten ihren letzten Schultag mit gutem Wetter und lauter Musik. Malte Schindel
In Pasewalk bauten die Schüler ein Klassenzimmer nach dem Motto "Shrek" auf.
In Pasewalk bauten die Schüler eikn Klassenzimmer nach dem Motto "Shrek" auf. Rita Nitsch
Für Schüler und Lehrer gab es Orden in unterschiedlichen Kategorien.
Für Schüler und Lehrer gab es Orden in unterschiedlichen Kategorien. Michaela Kumkar
...und ließen Luftballons steigen.
...und ließen Luftballons steigen. Rita Nitsch
Das Motto in Anklam war:  „Welcome to fabulous Abi Vegas – um jeden Punkt gepokert“.
Das Motto in Anklam war: „Welcome to fabulous Abi Vegas – um jeden Punkt gepokert“. Jürgen Trapp
Die Schüler in Eggesin haben beim Verunstalten ihrer Schule ganze Arbeit geleistet.
Die Schüler in Eggesin haben beim Verunstalten ihrer Schule ganze Arbeit geleistet. Katja Richter
Letzter Schultag in Stavenhagen
Letzter Schultag in Stavenhagen Broder
Neubrandenburg.

Läuft da etwa ein Zombie über die Straße? Bereits seit ein paar Tagen fallen junge Leute mit auffälligen Kostümen in den Städten des Nordostens auf. Der Grund: Rund 5300 Abiturienten feiern in MV an diesem Mittwoch ihren letzten Schultag – traditionell mit Mottos, Verkleidung und großem Programm. Und meist dauern die Feierlichkeiten schon ein paar Tage an.

Am Richard-Wossidlo-Gymnasium in Waren feierten sich die Abschlussklassen am Mittwoch als „Kinder des Umbruchs” – weil in ihrem Jahrgang die ersten Abiturienten sind, die im Jahr 2000 auf die Welt kamen.

Nostalgisch war dagegen das Motto in Teterow: An der Europaschule brachen wieder „Die wilden 90er” aus. Auch Lehrer durften dort Hip-Hop-Songs als Karaoke vortragen.

In Neubrandenburg wurde im Einstein-, Lessing-, und Sport-Gymnasium gefeiert. Fast überall hatten sich die Abiturienten in verrückte Kostüme geworfen.

Die rund 50 Abiturienten in Malchin verwandelten ihr Fritz-Greve-Gymnasium in ein Gruselkabinett. Als Zombies, Horroclowns, Gruselpuppen, Gerippen, Henker verkleidet machten sie mit Lehrern und Schülern so ihre Späße. Mit diesem Motto wollen sich die Malchiner aus dem „Höllenfeuer” der Schule befreien, wie sie sagten.

Auf dem Hof der Stavenhagener Gesamtschule feierten die Abiturienten unter dem Motto „Abi Vegas – 12 Jahre hoch gepokert“. Zuvor hatten die 37 Zwölftklässler der Oberstufe ihren Schulleiter Lutz Trautmann in den Morgenstunden mit einer Kutsche von Zuhause abgeholt. Es gab allerlei Spiele: Bobbycar-Rennen, ein Parcours, Balanceakte und auch Pantomime.

Am Oskar-Picht-Gymnasium im Pasewalk feierten die Abiturienten den letzten Schultag unter dem Motto "Simsalabim" . Nach einer Show auf dem Schulhof ließen sie Luftballons steigen.

In Ueckermünde erschienen die Abiturienten in Abendkleidern und Anzügen, denn die „letzte Show im CABIno Royale beginnt”. Danach sind die Schüler frei und das Leben beginnt, hieß es.

In Eggesin blieb der Abschlussjahrgang des Wirtschaftsgymnasiums am Dienstag sogar länger in der Schule, um überall im Haus Papierstreifen zu verteilen. Luftballons und Absperrbänder vervollständigten die gesamte Verwüstung und brachten zusätzliche Farbe ins Spiel. Hier gibt es ein Video.

Erste Abi-Prüfungen am Freitag

Ernst wird es für die Schüler bereits am Freitag, wenn die schriftlichen Abi-Prüfungen beginnen. Als erstes Fach ist Englisch dran, eine Woche später wird Deutsch geschrieben und am 2. Mai Mathematik. Abi-Prüfungen gibt es auch in selteneren Fächern wie Griechisch, Schwedisch oder Polnisch.

Auch in Brandenburg wurde heute der letzte Schultag gefeiert. In Templin wurde etwa der „Zirkus Abigalli” eröffnet. Verkleidet als „Zirkusdirektoren” verteilten die Abiturienten Orden an ihre Lehrer.

Mit viel Spaß und guten Einfällen haben 71 Abiturienten am Christa-und-Peter-Scherpf-Gymnasium in Prenzlau am Mittwoch Abschied vom regulären Unterrichtsalltag genommen. Unter anderem kamen sie farbenfroh gekleidet ins Gymnasium. Traditionell wurden die Lehrer mit Fahrzeugen wie einem Traktor, einem alten Trabant oder sogar einer Kutsche abgeholt. Danach gab es eine aufwendige Bühnenaufführung in der benachbarten Uckerseehalle. Die Hobbydarsteller spielten das abgewandelte Stücke „Abi im Wunderland“ vor Eltern, Lehrern und Mitschülern.

Mitarbeit: Kirsten Gehrke, Eberhard Rogmann, Tobias Lemke, Michaela Kumkar, Stefanie Schulz, Rita Nitsch, Heike Stiel, dpa

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Neubrandenburg

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Kommentare (1)

Immer weniger Abiturienten! Und von diesen wenigen bleiben nur die Wenigsten in Mecklenburg oder in Vorpommern. Die zuziehenden Renter und Vorrentner sind herzlich willkommen. Doch den Aderlass an jungem Blut können sie niemals wettmachen. Schon jetzt ist die Bevölkerung hier viel zu alt. Nur in Teilen Japans leben im Durchschnitt noch ältere Menschen. Erstaunlicherweise wird über dieses Thema so gut wie gar nicht gesprochen. Fakt ist: Germania ist mit fast 45 Lebensjahren im Bevölkerungsdurchschnitt zu einer Großmutter geworden.