CORONA-KRISE

So läuft der Schulstart in MV ab

Am Mittwoch geht für einige Schüler in MV der reguläre Unterricht wieder los. Das gilt aber nur für bestimmte Regionen. Wer kann wann und wo wieder in den Präsenzunterricht?
dpa
In einigen Schulen geht der reguläre Unterricht wieder los.
In einigen Schulen geht der reguläre Unterricht wieder los. Sebastian Gollnow
Schwerin ·

In den Landkreisen Rostock und Vorpommern-Rügen sowie in der Stadt Rostock gehen die Kinder von Klasse eins bis sechs von diesem Mittwoch an wieder regulär in die Schule. Dort liegt der Corona-Inzidenzwert unter 50. In allen anderen Regionen des Landes und für die Größeren ab Klasse sieben geht es zunächst mit Distanzunterricht zu Hause weiter.

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Den Abschlussklassen wird hingegen landesweit Präsenzunterricht angeboten, um die Schüler bestmöglich auf die anstehenden Prüfungen vorzubereiten. In den drei Regionen mit weniger als 50 Corona-Infektionen je 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen ist die Teilnahme daran Pflicht.

Vorpommern-Greifswald weiter mit Notbetreuung

Für die Schüler ab Klasse sieben sieht der neue Plan die frühestmögliche Rückkehr zum Präsenzunterricht vom 8. März an vor. Auch dann gilt: Präsenzunterricht ist nur bei einer stabilen Inzidenz von unter 50 möglich. Stabil heißt dabei seit mindestens zehn Tagen. Die Großen sollen zunächst Wechselunterricht mit Anteilen Präsenz- und Distanzunterricht haben.

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In den Kitas hatte der reguläre Betrieb schon am Montag begonnen. Nur im Landkreis Vorpommern-Greifswald mit seiner Inzidenz von über 150 kann lediglich eine Notbetreuung angeboten werden.

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) bezeichnete die Kita-Öffnungen als „wichtiges Signal” für die Familien im Land. Wochenlang waren Eltern im Nordosten aufgefordert worden, wegen der hohen Zahl an Corona-Neuinfektionen ihre Kinder zu Hause zu betreuen. Nun könnten in Kreisen und Städten, die keine Risikogebiete mehr sind, wieder mehr Kinder in die Kita, schrieb Schwesig, betonte zugleich aber, dass Schutz und Sicherheit von Kindern und Erzieherinnen das Wichtigste bleibe.

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