FÖRDERGELD VOM LAND

So soll das Anti-Funkloch-Programm in MV laufen

50 Millionen Euro Steuergeld will Mecklenburg-Vorpommern ausgeben, um die Mobilfunk-Konzerne bei der Schließung von Funklöchern zu unterstützen.
dpa
Das Land will mit Steuergeld den Bau neuer Funkzellen fördern.
Das Land will mit Steuergeld den Bau neuer Funkzellen fördern. Jens Büttner
Schwerin.

Mit einem eigenen Investitionsprogramm will MV Funklöcher im LTE-Netz (4G) nun selber schließen. 50 Millionen Euro werde das Land dafür bereitstellen, erklärte CDU-Fraktionsvize Wolfgang Waldmüller am Montag. Der Landtag werde das Förderprogramm auf Antrag von CDU und SPD voraussichtlich am Donnerstag beschließen.

„Technisch ist das Problem sehr einfach zu lösen – wenn im Netz Löcher sind, dann muss man sie mit weiteren Funkmasten schließen“, sagte Waldmüller. „Ich bin hocherfreut, dass sich das Land jetzt selbst auf den Weg macht.“

Es geht nicht um 5G-Netz, sondern um 4G

Nach dem Landtagsbeschluss müsse das Energieministerium die Förderrichtlinie erarbeiten, anschließend könnten die Arbeiten beginnen. Mit der Versteigerung der 5G-Lizenzen für die nächste Mobilfunkgeneration hat das Programm nichts zu tun. Die CDU hatte auf das staatliche Förderprogramm gedrungen, nachdem sie mithilfe der Bürger tausende Funklöcher im Land erfasst hatte.

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