Bundesweite Proteste

So verlief die "Bunte-Westen"-Demo in Schwerin

Es geht ihnen um mehr soziale Gerechtigkeit und bessere Lebensbedingungen: In Schwerin, Hamburg und Kiel demonstrierten rund 400 Menschen.
dpa
In Schwerin, Hamburg und Kiel beteiligten sich rund 400 Menschen an der "Bunte-Westen"-Demo.
In Schwerin, Hamburg und Kiel beteiligten sich rund 400 Menschen an der „Bunte-Westen”-Demo. Axel Heimken
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Schwerin.

Die Demonstrationen der bundesweiten Aktion „Bunte Westen” sind am Sonnabend im Norden friedlich verlaufen. Unter dem bundesweiten Motto „Wir sind Viele. Wir sind vielfältig. Wir haben die Schnauze voll!” versammelten sich mehrere Hundert Teilnehmer in Hamburg, Kiel und Schwerin. Veranstalter war die Sammlungsbewegung „Aufstehen” der Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht.

In Anlehnung an die Gelbwesten-Proteste in Frankreich trugen auch in Hamburg etliche gelbe Westen. Hier beteiligten sich nach Angaben der Polizei rund 140 Teilnehmer an dem Protestmarsch in der Innenstadt, für den 350 angemeldet waren.

Sie trugen Plakate mit Aufschriften wie „aufstehen für den Frieden” und „aufstehen für soziale Gerechtigkeit”. Der Demo-Zug sei friedlich verlaufen, berichtete die Polizei.

200 Teilnehmer bei Demo in Schwerin

In Schwerin zog der Demonstrationszug vom Bahnhofsvorplatz durch die Innenstadt zum Pfaffenteich. Nach Angaben der dortigen Organisatoren setzten sich rund 200 Teilnehmer aus Mecklenburg-Vorpommern für mehr Gerechtigkeit ein, „Gemeinwohl vor Rendite” hieß es auf Plakaten.

Auf „Roten Karten für die Bundesregierung” hielten Demonstranten den Angaben zufolge fest, was in Deutschland nicht gut laufe oder verbessert werden könne. Die Karten sollen gesammelt nach Berlin geschickt werden.

In der der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt Kiel kamen nach Angaben der Polizei rund 60 Teilnehmer zum friedlichen Protest zusammen.

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