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Soldat schweigt gegenüber Polizei zu Sexualtat-Ermittlungen

Gegen einen Unteroffizier wird wegen einer möglichen Sexualtat an zwei Soldatinnen ermittelt.
Gegen einen Unteroffizier wird wegen einer möglichen Sexualtat an zwei Soldatinnen ermittelt.
Thomas Frey/Symbolbild

Ein 29-jähriger Unteroffizier soll zwei Soldatinnen aus Rostock auf einem Truppenübungsplatz an der Ostsee sexuell missbraucht haben. Er ist auf freiem Fuß.

Wegen einer möglichen Sexualstraftat ermittelt die Kieler Staatsanwaltschaft weiter gegen einen Unteroffizier. Der Soldat schweige gegenüber Polizei und Staatsanwaltschaft zu den Vorwürfen, sagte der Kieler Oberstaatsanwalt Axel Bieler. „Wir sind weiterhin dabei, den Sachverhalt zusammenzutragen.”

Gegen den 29 Jahre alten Unteroffizier wird wegen einer möglichen Sexualtat an zwei Soldatinnen auf dem Gelände eines Truppenübungsplatzes im Kreis Plön ermittelt. Die beiden Frauen seien bereits zu den Vorwürfen vernommen worden, sagte Bieler.

Beschuldigter Soldat laut Staatsanwaltschaft nicht dringend tatverdächtig

Zum Inhalt ihrer Aussagen wollte er sich nicht äußern. Die Staatsanwaltschaft beteilige sich auch nicht an Spekulationen darüber, was auf dem Truppenübungsplatz Todendorf an der Ostsee am Donnerstagabend nach einem Trinkgelage passierte.

Nach Polizeiangaben war der Soldat in der Nacht zum Freitag in Gewahrsam genommen worden. Er kam aber noch am Freitagabend wieder auf freien Fuß, weil gegen ihn laut Staatsanwaltschaft derzeit kein dringender Tatverdacht besteht. Auf dem Truppenübungsplatz bei Lütjenburg nahe der Ostsee hatte es vor dem Trinkgelage eine Übung gegeben. Die Frauen sind 18 und 22 Jahre alt. Sie sind mittlerweile wieder in Rostock, woher sie kamen.