NEUE REGELUNG

Sonntagseinkauf in vielen Orten stark eingeschränkt

Vom 1. Januar an dürfen die Geschäfte in weniger Ferienorten des Landes an Sonntagen öffnen. Städte wie Neubrandenburg oder Greifswald bleiben außen vor. 
Nur noch an vier Sonntagen im Jahr dürfen Geschäfte in Neubrandenburg künftig öffnen. Birger Schütz
Neubrandenburg.

Schon am morgigen Neujahrstag dürfen viele Händler an der Küste und in den Tourismusgebieten des Binnenlandes ihre Läden aufschließen – allerdings wissen viele erst seit Mittwoch von ihrem Glück. In der neuen Bäderregelung, die an Sonntagen den Geschäften die Lizenz zur Öffnung erteilt, ist erstmals auch der erste Januar als erlaubter Verkaufstag ausgewiesen. Genau einen Tag vor Ablauf der alten Bäderregelung am Silvestertag veröffentlichte das Schweriner Wirtschaftsministerium die für die nächsten fünf Jahre geltenden Ausnahmen zum Ladenschlussgesetz.

Doch die im Vergleich zur alten Regelung durchgedrückten Einschränkungen lösen Ärger aus. So dürfen ab Januar die Geschäfte nur noch in 77 touristischen Orten ab Mitte März bis Anfang November an den Sonntagen geöffnet werden  – bisher galt diese Erlaubnis in knapp 100 Städten und Dörfern. Eingeschränkt wird das Sortiment: Nur noch Waren des „regional typischen touristischen Bedarfs“ dürfen angeboten werden. Nicht verkauft werden dürfen zum Beispiel Lotterielose, Boote oder lebende Tiere. Grundsätzlich nicht mehr dabei sind die Städte Neubrandenburg, Greifswald, Schwerin und Rostock. Damit dürfen hier die Händler gemäß dem bundesweit geltenden Ladenschlussgesetz noch an höchstens vier Sonntagen pro Jahr öffnen.

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