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Familienministerkonferenz

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Sozialministerin Drese für Erhöhung des Elterngeldes

Nach mehr als zehn Jahren sei eine Anpassung der Elterngeldbeträge erforderlich, so Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin Stefanie Drese (SPD).
Nach mehr als zehn Jahren sei eine Anpassung der Elterngeldbeträge erforderlich, so Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin Stefanie Drese (SPD).
JOCHEN LUEBKE

Das Elterngeld ersetzt in der Regel 65 Prozent des Einkommens, gewährt werden meist maximal 1800 Euro. Sozialministerin Stefanie Drese hält das für zu wenig.

Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin Stefanie Drese (SPD) hat eine Erhöhung des Elterngeldes gefordert. „Das Elterngeld inklusive ElterngeldPlus ist eine der erfolgreichsten und beliebtesten familienpolitischen Leistungen”, sagte Drese am Montag in Schwerin. Allerdings seien der Mindest- und Höchstbetrag seit Inkrafttreten des Elterngeldes im Jahr 2007 unverändert.

Das Elterngeld ersetzt in der Regel 65 Prozent des Einkommens, gewährt werden meist maximal 1800 Euro. „Nach mehr als zehn Jahren ist eine Anpassung dieser Beträge nicht nur unter Berücksichtigung der inflationär bedingten Geldentwertung erforderlich, sondern auch aufgrund der Funktion des Elterngeldes als Lohnersatzleistung”, sagte Drese.

Außerdem sollten nach Ansicht der Ministerin die Regelungen zum ElterngeldPlus und zum Partnerschaftsbonus weniger bürokratisch werden. Das Thema steht nach Dreses Worten auf der Agenda der Familienministerkonferenz am Donnerstag und Freitag in Kiel. Mecklenburg-Vorpommern sei dabei Mitantragsteller, sagte sie.