Förderung und Vernetzung
Sozialministerin sieht Frauen in der Kunst benachteiligt

"Frauen haben es auch in der Kunstszene immer noch schwerer als Männer", so Sozialministerin Stefanie Drese (SPD).
„Frauen haben es auch in der Kunstszene immer noch schwerer als Männer”, so Sozialministerin Stefanie Drese (SPD).
Stefan Sauer

Laut MV-Sozialministerin Stefanie Drese (SPD) ist die Einkommenssituation und die Alterssicherung von Frauen in der Kunst prekär. Das soll sich ändern.

Frauen in der Kunst werden nach den Worten von Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin Stefanie Drese (SPD) benachteiligt. „Frauen haben es auch in der Kunstszene immer noch schwerer als Männer”, sagte sie in Bad Doberan (Landkreis Rostock). Studien belegten, dass Frauen auf Ausstellungen und in Katalogen weniger präsent seien, ihre Werke zu geringeren Preisen verkauft würden und somit sowohl ihre Einkommenssituation als auch ihre Alterssicherung als prekär einzuschätzen seien.

„Nur mit gezielter Förderung und Vernetzung kann ein Beitrag dazu geleistet werden, junge Künstlerinnen zu professionalisieren”, erklärte Drese. Die Ministerin sprach auf einer Veranstaltung von MentoringKunst. Das dreijährige Programm zur Förderung von Frauen in Kunst und Literatur wird vom Land Mecklenburg-Vorpommern und der EU mit 366.000 Euro finanziert. Es soll den Künstlerinnen zeigen, wie sie mehr verdienen können.

Kommentare (1)

Ja ja... wenn unsere lieben Politiker nichts besseres zu tun haben, dann denken sie sich halt irgend ein Mist aus. Frau Drese scheint nicht zu wissen, dass Frauen in der bildenden Kunst weit überrepresentiert sind. So bestehen die Kunst-studiengänge zu 80 % aus Frauen und auch in den entsprechenden Berufen findet man laut wikipedia ein Frauenanteil von 51,6 %. Geht man dazu noch davon aus, dass weniger Frauen als Männer in Arbeit sind, scheint eine weiter Förderung nicht notwendig. Für ihre über 8000 Euro Monatsgehalt allein vom Steuerzahler, könnte Frau Drese ja mal auf die Idee kommen, Geld in unsere Schulen zu stecken. Deren Kunstprojekte können die 300000 Euro weit besser gebrauchen.