LANDTAGSWAHL

SPD will mit vier Parteien über Regierungsbeteiligung reden

Die SPD hat die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern klar gewonnen. Nun will sie mit vier Parteien über eine Regierung reden. Das erste Angebot bekommt die CDU.
dpa
Wahlsiegerin Manuela Schwesig (SPD)sprach am Abend mit dem Landesvorstandes über das weitere Vorgehen nach der Landtagswa
Wahlsiegerin Manuela Schwesig (SPD)sprach am Abend mit dem Landesvorstandes über das weitere Vorgehen nach der Landtagswahl. Neben ihr sitzen Christian Pegel (l, SPD), Verkehrsminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern, und Generalsekretär Julian Barlen. Bernd Wüstneck
Güstrow ·

Wahlsiegerin SPD will in Kürze erste Gespräche zur Bildung einer neuen Regierung in Mecklenburg-Vorpommern führen. Angebote dazu werde sie ab Dienstag CDU, Linken, FDP und Grünen unterbreiten, sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig am Montagabend in Güstrow nach Beratungen in den Führungsgremien der Landespartei. Ziel sei die Bildung einer stabilen Koalition, die das Land weiter voranbringe.

Der SPD gehe es darum, die Wirtschaft im Land zu stärken, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu festigen sowie Klima und Umwelt zu schützen. Wir wollen ausloten, mit wem es die größtmögliche inhaltliche Basis gibt. Eine Präferenz haben wir nicht“, sagte Schwesig.

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CDU bekommt das erste Gesprächsangebot

Es gehöre aber zum guten Stil, dass dem bisherigen Koalitionspartner CDU als erstem das Gesprächsangebot unterbreitet werde. Die Ergebnisse der Sondierungen würden dann im Oktober dem Vorstand vorgelegt. Dieser entscheide dann, mit wem konkrete Koalitionsverhandlungen geführt werden.

Der SPD-Sondierungsgruppe werden nach Angaben Schwesigs sie selbst als Landesparteichefin, ihr Stellvertreter Christian Pegel sowie der bisherige Fraktionschef Thomas Krüger angehören. Krüger stelle sich am Dienstag der Wiederwahl und habe das Vertrauen auch der neuen Fraktion, zeigte sich Schwesig sicher.

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SPD hat nun viele Optionen

Dem vorläufigen Endergebnis zufolge hatte die SPD am Sonntag die Landtagswahl nach kräftigen Zugewinnen mit 39,6 Prozent klar gewonnen. CDU und Linke hatten verloren und mit 13,3 sowie 9,9 Prozent ihre bislang schlechtesten Ergebnisse erzielt. FDP und Grüne schafften mit 5,8 sowie 6,3 Prozent den Wiedereinzug in den Landtag. Die AfD, die ebenfalls verlor und 16,7 Prozent erreichte, war von allen anderen Parteien als Kooperationspartner ausgeschlossen worden.

Neben der Fortführung der seit 15 Jahren regierenden Koalition aus SPD und CDU wäre auch die Wiederauflage eines rot-roten Bündnisses mit der Linken möglich. Das Wahlergebnis ließe auch eine Dreierkombination aus SPD, FDP und Grünen zu.

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Kommentare (15)

Die AfD, die ebenfalls verlor und 16,7 Prozent erreichte, war von allen anderen Parteien als Kooperationspartner ausgeschlossen worden. - Die AFD gehört mit ins Boot genommen. Es liegt einzig und allein an den mehrheitlichen Parteien einen gemeinsamen Konsenz mit dieser Partei zu finden um den Wähler dieser Orientierung in die Politik aktiv mit einzubinden, die ungesunde Rechtslastigkeit dieser partei zu entschärfen - Schwaches Zeugnis von Argumentation und Glaubwürdigkeit

mit jemandem einzugehen, mit dem man keinen gemeinsamen Konsens findet, bringt aber eben auch nichts.

möchte nur mit den demokratischen Parteien koalieren.
Und nicht mit den Rechtsextremisten.
Das ist der Wählerwille.

Lern nochmal rechnen klimbim du Nase.

Für mich lesen sich die Wahlergebnisse so, dass die CDU in MV abgewählt wurde.

Nicht, dass sich die SPD kein zweites Mal vom Realitätsverlust erholen könnte, den Wählerwillen mit Füßen zu treten aber warum muss man es den Grünen/FDP gleichtun und den Wähler ausgerechnet mit Geschnacksel beim politischen Gegner vorführen, mit dem man vor der Wahl "so wenig bis gar nichts gemeinsam hat". Scheinbar doch mehr als man wie gewohnt zugeben wollte.

78% votierten gegen einen Konsens mit der CDU. Trotzdem kann man ja mal gucken, ob man die gleiche Scheiße in Rot mehrheitsfähig ins Landesparlament bekommt.

Mit den Linken und Grünen im LP muss man am Ende wirklich noch soziale Kompromisse finden - da frag ich doch lieber mal vorher den Hausmeister. Aus Respekt. Der nickt aus Dank seine Netzwerke besetzt zu halten sowieso alles ab.

als Minderheitsregierung zu regieren. Warum nicht? Ein Versuch wäre es wert! Auf keinen Fall noch einmal SPD/CDU. Auf keinen Fall SPD/LINKE! Und Auf keinen Fall mit der AFD!. Seien Sie mutig Frau Schwesig!

schönes blaues Kostüm.... :-)

Ihre heimliche Liebe??

Das Blau ihres Kostüms nennt sich Petrol. Das Blau welches sie meinen nennt sich, Schimmelblau.

:-)

Und heute bekommt die Union das erste Gespräch angeboten?

Und laschet will den Kanzler machen. Das die überhaupt mit der Cdu reden, Frevel! Ich habe mein Kreuz nicht ohne Grund NICHT bei der cdu gemacht!

Wo du Affe dein Kreuz gemacht hast. Von mir aus auf dem Friedhof du Lappen im Ehrenamt.

Das sich asoziale Elemente wie du sich durchs Leben schnorren können, ist dein grosses Glück.

Koalitionspartner,als einen, der vielleicht noch eigene Ideen umsetzen will. Oder?

Ich vermute rot rot grün wird es. Dann gute Nacht Marie.