MEHRERE FOLGE-UNFÄLLE

Sportwagen bei Tempo 260 auf A19 verunglückt

Ein Ford-Mustang-Fahrer verlor die Kontrolle über seinen Sportwagen. Bei Tempo 260 blockierte auf der Autobahn 19 bei Rostock ein Vorderrad.
Bei dem Ford Mustang entstand hoher Sachschaden. Der Fahrer hat das Unglück auf der A19 wie durch ein Wunder unverletzt &
Bei dem Ford Mustang entstand hoher Sachschaden. Der Fahrer hat das Unglück auf der A19 wie durch ein Wunder unverletzt überlebt. Stefan Tretropp
Rostock.

Auf der Autobahn 19 in der Nähe von Rostock ist es am Dienstagnachmittag zu einem Verkehrsunfall mit einem hoch motorisierten Sportwagen gekommen. Laut Polizei hatte der 43-jährige Fahrer eines 450 PS starken Ford Mustang, der bei Tempo 260 in den Unfall verwickelt wurde, offenbar mehrere Schutzengel. Der Mann kam tatsächlich ohne Blessuren davon.

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Das Unglück geschah gegen 16.15 Uhr zwischen den Anschlussstellen Laage und Kavelstorf in Richtung Rostock. Wie es hieß, blockierte aus unbekannten Gründen das linke Vorderrad bei einer Geschwindigkeit von 260 km/h. Der Sportwagen schleuderte im Anschluss nach links gegen die Mittelschutzplanke und dann nach rechts in ein Gebüsch. Wie durch ein Wunder überschlug sich der Ford Mustang GT nicht und kollidierte auch nicht mit anderen Autos.

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Ein anderer Autofahrer, der seinen Wagen einige Meter hinter der Unfallstelle stoppte, um erste Hilfe zu leisten, hatte hingegen Pech. In der Hektik vergaß der Fahrer die Handbremse anzuziehen, sprang aus seinem Wagen, um zu helfen. Die Handbremse löste sich und das Auto rollte die abschüssige Senke der Autobahn hinab. Auch hier kam es glücklicherweise nicht zu Folgeunfällen. Die Polizei musste die A 19 kurzzeitig vollständig sperren. Sowohl der Sportwagenfahrer als auch der Ersthelfer hatten an diesem Tage mehrere Schutzengel. Am 65.000 Euro teuren neuwertigen Sportwagen entstand immenser Sachschaden.

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