SUBVENTIONSBETRUG

Staatsanwalt fordert Haft für Ex-Wirtschaftsminister Ebnet

MVs ehemaliger Wirtschaftsminister Otto Ebnet (SPD) steht wegen Subventionsbetrugs vor Gericht. Es geht um den Bau des Hotelkomplexes „Yachthafenresidenz Hohe Düne” in Rostock.
dpa
Beim Bau des Hotelkomplexes „Yachthafenresidenz Hohe Düne” in Rostock soll sich Otto Ebnet (SPD) der Beihilfe
Beim Bau des Hotelkomplexes „Yachthafenresidenz Hohe Düne” in Rostock soll sich Otto Ebnet (SPD) der Beihilfe und der Untreue schuldig gemacht haben. Bernd Wüstneck/Udo Zander
Rostock.

Im Prozess um mutmaßlichen Subventionsbetrug beim Bau des Hotelkomplexes „Yachthafenresidenz Hohe Düne” in Rostock hat die Staatsanwaltschaft am Montag im Landgericht Schwerin zwei Jahre und sechs Monate Gefängnis für Mecklenburg-Vorpommerns ehemaligen Wirtschaftsminister Otto Ebnet (SPD) gefordert. Der heute 75-Jährige habe sich der Beihilfe und der Untreue gegenüber dem Land Mecklenburg-Vorpommern schuldig gemacht, argumentierte die Anklagebehörde nach eigenen Angaben in ihrem Plädoyer.

Die Subventionen in Höhe von rund 47,5 Millionen Euro an den Bauherrn, den norwegischen Unternehmer Per Harald Lökkevik, seien zu Unrecht geflossen, da Lökkevik das Vorhaben 2002 künstlich in zwei kleinere Hotels aufgespalten habe. Ziel sei gewesen, mehr Zuschüsse zu bekommen als für ein großes zu erlangen gewesen sei. Ebnet habe davon gewusst und es gebilligt.

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