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Staatsanwaltschaft ermittelt wegen versuchten Mordes

Die Polizei sichert das Asylbewerberheim in Groß Lüsewitz
Die Polizei sichert das Asylbewerberheim in Groß Lüsewitz in der Nähe von Rostock, auf das Unbekannte in der Nacht zwei Brandsätze geworfen haben.
Jens Büttner

Unbekannte haben in der Nacht auf Sonntag Molotow-Cocktails auf ein Asylbewerberheim bei Rostock geworfen. Nun drohen ihnen drastische Haftstrafen.

Im Fall der Attacke auf ein Asylbewerberheim vom vergangenen Wochenende ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen versuchten Mordes. Das bestätigte der Sprecher der Rostocker Staatsanwaltschaft, Holger Schütt, im Gespräch mit dem Nordkurier. Sollte der oder die Täter überführt und verurteilt werden, drohen lebenslange Haftstrafen.

Weitere Details zum Stand der Ermittlungen wollte der Sprecher zum jetzigen Zeitpunkt nicht mitteilen. Zuvor hatte eine Polizeisprecherin bestätigt, dass Beamte derzeit verstärkt vor der Unterkunft in Groß Lüsewitz präsent seien, um weitere Angriffe zu verhindern.

Hintergrund ist ein Angriff auf die Asylbewerberunterkunft vor den Toren Rostocks in der Nacht auf Sonntag. Dabei hatten unbekannte Täter zwei mit einer brennbaren Flüssigkeit befüllte Bierflaschen an die Fassade des Gebäudes geschleudert. Es entstand Sachschaden, die Bewohner blieben unverletzt.

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