Ein Justizbeamter steht im Sitzungssaal im Landgericht.
Ein Justizbeamter steht im Sitzungssaal im Landgericht. Marcus Brandt
Urteil

Staatsanwaltschaft will Sicherheitsverwahrung für Messerangreifer in Rostock

Er hatte im Winter zweimal zwei alte Menschen in Rostock niedergestochen – nun erwartet ihn sein Urteil. Das könnte am Freitag sehr hart ausfallen.
dpa
Rostock

Das Landgericht Rostock will am Freitagvormittag sein Urteil gegen einen 37 Jahre alten Mann verkünden, der wegen eines brutalen Überfalls auf Senioren unter anderem wegen des versuchten Mordes angeklagt ist. Die Staatsanwaltschaft hatte für den Deutschen eine lebenslange Haftstrafe gefordert und zudem die Feststellung der besonderen Schwere der Schuld sowie eine anschließende Unterbringung in Sicherungsverwahrung beantragt. Die Verteidigung plädierte auf eine Freiheitsstrafe „nicht höher als zwölf Jahre”.

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Laut Staatsanwaltschaft soll der Angeklagte am 16. Januar dieses Jahres in Rostock in zwei Fällen eine Messerattacke auf Senioren verübt haben. Die beiden Opfer waren innerhalb kurzer Zeit an ihrem Wohnort niedergestochen und ausgeraubt worden. Die 66 Jahre alte Frau und der 82 Jahre alte Mann wurden mit schweren Verletzungen im Krankenhaus behandelt, später aber wieder entlassen. Im Falle der 66-Jährigen soll der Angreifer der Anklage zufolge in Tötungsabsicht gehandelt haben.

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