DDR-Vergangenheit

Stasi-Vergangenheit holt Linke-Politiker wieder ein

Weil er als Stasi-Spitzel tätig war, sollte Torsten Koplin gar nicht im Landtag sitzen, geschweige denn den rot-roten Koalitionsvertrag unterzeichnen dürfen, meint ein Historiker.
Torsten Koplin wird als Landesvorsitzender der Linken in Mecklenburg-Vorpommern den Koalitionsvertrag der neuen Landesregierun
Torsten Koplin wird als Landesvorsitzender der Linken in Mecklenburg-Vorpommern den Koalitionsvertrag der neuen Landesregierung mit unterzeichnen. Bernd Wüstneck
Schwerin

Mit Beginn der rot-roten Koalitionsverhandlungen in Schwerin rückt Torsten Koplins DDR-Vergangenheit wieder in den Fokus des öffentlichen Interesses. Der langjährige Landtagsabgeordnete und Co-Vorsitzende der Partei die Linke in Mecklenburg-Vorpommern war in den 1980er-Jahren zunächst als hauptamtlicher und später als inoffizieller Mitarbeiter für das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) tätig, stellte offiziell zuletzt eine Kommission des Schweriner Landtags nach Überprüfung auf freiwilliger Basis Ende 2017 fest.

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Der Dienst für das repressive Staatsorgan der DDR disqualifiziert Koplin nach Ansicht mancher Kritiker für maßgebliche politische Ämter. Der Historiker und frühere Direktor der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen Hubertus Knabe nahm Koplins Mitwirkung an den Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und Linke zum Anlass, wesentliche Teile von dessen Stasi-Akte zu veröffentlichen. In einem Aufsatz über „Das lange Leben der alten Kader“ hatte er zuvor festgestellt, dass viele ehemalige kommunistische Funktionäre und Geheimdienstmitarbeiter wohl nicht in ein politisches Führungsamt gekommen wären, wenn 1989 die gleichen Regeln gegolten hätten, wie nach dem Ende des Nazi-Regimes 1945. Sie hätten vielmehr, wie in der Kontrallratsdirektive Nr. 38 festgelegt, „das aktive und passive Wahlrecht verloren, keine öffentlichen Ämter mehr bekleiden und keiner politischen Partei mehr angehören dürfen.“

Angst vor ehemaligen Stasi-Mitarbeitern in der Regierung

Aber auch nach neueren Standards sei die Personalie Koplin an herausgehobener politischer Position indiskutabel. Warum konkret Koplins aktuelle politische Tätigkeit mit Blick auf seine Stasi-Vergangenheit aus seiner Sicht problematisch ist, erläutert Knabe an drei Kriterien. Einmal gehe es um die Schwere der Belastung durch die Mitarbeit bei der Stasi, und die sieht Knabe bei Koplin durch dessen bewusstes und aktives Mittun als mittelschwer an. Zweitens zähle die angestrebte politische Position. Die sei, so Knabe, durch die bevorstehende Koalition ohne Zweifel als hoch zu bewerten. Drittens sei der eigene Umgang mit der Stasi-Verstrickung entscheidend. Hier sieht Hubertus Knabe bei Koplin kein aktives Mittun bei der Herstellung von Transparenz und kritischer Aufarbeitung. So fehle auf Koplins Homepage jeder Hinweis auf dessen Stasi-Tätigkeit.

Anne Drescher, MV-Landesbeauftragte für die Aufarbeitung der SED-Diktatur, sagt, es bereite Opfern politischer Repressionen in der DDR Sorgen und Ängste, „wenn Menschen, die in der DDR politische Verantwortung getragen haben oder für das MfS tätig waren, heute wieder wichtige Positionen bekleiden.”

Hätte Torsten Koplin 1998 also gar nicht erst ein Landtagsmandat erhalten dürfen? Sollte es ihm jetzt verwehrt bleiben, als Linke-Co-Chef in MV den rot-roten Koalitionsvertrag mit zu unterzeichnen? Für Anne Drescher gibt es in dem Fall einen deutlichen Unterschied zu anderen früheren Stasi-Mitarbeitern. Koplin habe sich sehr offen zu seiner Vergangenheit geäußert, "dazu Stellung genommen und mehrfach seine MfS-Tätigkeit bedauert”, so die Landesbeauftragte für die Aufarbeitung der SED-Diktatur.

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Vergleichbar ordnet Wolfgang Muno, Politikwissenschaftler der Uni Rostock, die Angelegenheit ein. Nach der Wiedervereinigung habe es – ähnlich wie bei der NS-Diktatur – eine unvollständige Aufarbeitung des DDR-Unrechts gegeben. So sei es problematisch, wenn „belastete Personen“ wieder Ämter bekleiden würden. Allerdings hätten Betroffene unter bestimmten Voraussetzungen auch eine zweite Chance verdient. Etwa, wenn mit der Vergangenheit offen umgegangen werde. Und Koplin habe „seine Stasi-Tätigkeit gleich transparent gemacht“, sagt der Politikwissenschaftler. Zudem sollte laut Muno in Bezug auf die belastete Vergangenheit eine „gewisse Reue zum Ausdruck kommen.“

CDU zweifelt: Koplin zeige keine Reue für seine Taten

Die politische Opposition kann offenbar kein Schuldbewusstsein feststellen. Ähnlich wie Historiker Knabe stößt der CDU in Mecklenburg-Vorpommern übel auf, dass Koplin Unterzeichner des neuen Koalitionsvertrags sein wird. „Damit macht sich Schwesig von einem uneinsichtigen Stasi-Spitzel abhängig”, sagt Eckhardt Rehberg, kommissarischer Vorsitzender der MV-Christdemokraten.

Denn „bis heute hat Torsten Koplin keine glaubwürdige Reue gezeigt, bis heute ist er nicht bereit anzuerkennen, dass die DDR kein Rechtsstaat war, bis heute hat er mit dem wiedervereinigten Deutschland nicht seinen Frieden gemacht”, urteilt Rehberg. Koplin habe in der DDR Schuld auf sich geladen, da er damals weder ein kleiner Fisch gewesen sei, „noch ist er zur Zusammenarbeit mit der Stasi gezwungen worden.” Zudem sei seine Stasi-Akte „voller widerwärtiger Details.” Aus den Unterlagen geht etwa hervor, dass Koplin über außereheliche Beziehungen von Personen berichtete, die er bespitzelt hatte.

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Koplin selbst plädiert für „eine differenzierte Betrachtung” und verweist auf sein „Engagement für unser demokratisches Gemeinwesen in über 30 Jahren”, das mit in die Waagschale gelegt werden sollte, wenn es darum geht, sich ein Urteil über seine Person zu bilden. Die inoffizielle Stasi-Mitarbeit „in den Jahren 1987 und 1988 habe ich zu keinem Zeitpunkt verschwiegen”, teilt er dem Nordkurier mit. " Auch mein Bedauern über diese Tätigkeit habe ich mehrfach öffentlich deutlich gemacht und tue dies hiermit erneut”, so Koplin weiter.

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Kommentare (34)

Die Linksextreme Borchardt oberste Verfassungsrichterin in MV ist und Stasischranze Kahane was zu sagen haben will, braucht sich Koplin keine Sorgen zu machen.

Umstritten? Nein.

Einfach zusammen mit seinem Stellvertreter nur zu macht"geil" gewesen. Eher geil.

Wichtig ist der eigene Umgang mit der Vergangenheit.
Koplin steht dazu.
Knabe verdrängt seine.

Hat euer Männerfreund aus Berlin ja mittels Intrige und Lügen ein Märchen aufgemacht! Nun Ja Koplin war Stasi und einmal in der Firma, immer in der Firma! Du pommern...

Welche?!

Warst auch bei der Stasi.

Stört bei fdp und afd auch niemanden das da ehemalige MfS Leute im Land- und Bundestag sitzen. So what?!

Nille5 du Stasioffizzier.

Was los du Kellerassel? Erst bist du aus Polen dann der 56 jährige arbeitscheue Unternehmer und nun Mauerspecht der im Stasiknast als Reinigungskraft tätig war und heute dem Stasimann Komning von der afd huldigt.

Weil du kein Blassen hast wer hier schreibt. Und glaube mir es kommt noch schlimmer für dich. Verwirrung pur verlass dich drauf. Du ehrenamtlicher Klabüsterbeerenliebhaber.

1. War die Stasi nicht für Massenmord und Krieg verantwortlich, sowie die Gestapo.
2. Gab es nach dem 2. WK mehr als genug Nazis die gigantische Schuld auf sich geladen haben, die weiter in der Politik waren. Prominentes Beispiel ist Filbinger.
3. Hat er sich entschuldigt.
4. Was ist mit Mitarbeitern des BNDs?
Dies ist ein klassisches Beispiel dafür, daß der Sieger die Geschichte schreibt...

1.„War die Stasi nicht für Massenmord und Krieg verantwortlich, sowie die Gestapo“
Richtig – dafür aber für die „fantasievolle“ Bekämpfung politisch Andersdenkender, Entführung von Geflüchteten Ex-DDR-Bürgern im Westen, Morde und Mordanschläge auf Fluchthelfer (respektive „Kriminelle Menschenhändler“) usw.

2.„Gab es nach dem 2. WK mehr als genug Nazis die gigantische Schuld auf sich geladen haben, die weiter in der Politik waren. Prominentes Beispiel ist Filbinger“.
Richtig – jede Menge Altnazis im Westen. In der angebl. so antifaschistischen DDR machten jedoch auch der eine oder andere Altnazi Karriere zB. Ernst Großmann erster LPG-Vorsitzender der DDR und SED-Funktionär. Seit 1954 Mitglied des ZK der SED. Als Mitglied der SS-Totenkopf-Standarte V „Dietrich Eckhart“ gehörte er zur Wachmannschaft des KZ Sachsenhausen.

3. „Hat er sich entschuldigt“
Richtig – an Koplins offenem und offenbar ehrlichen Umgang mit seiner Vergangenheit sollte sich so mancher „ich habe mir nicht vorzuwerfen“ - Ex-DDR-Staatsbedienstete mal ein Beispiel nehmen

4.Was ist mit Mitarbeitern des BNDs?
Im Gegensatz zu 1. waren und sind BNDler nicht für die „fantasievolle“ Bekämpfung politisch Andersdenkender, Entführung von Geflüchteten Ex-BRD-Bürgern im Osten, Morde und Mordanschläge zuständig gewesen

Ich wollte auch nicht die Stasi reinwaschen.
Aber 1 zu 1 Vergleiche mit den Schergen der NSDAP kann man nicht zulassen.
Und das der BND nicht Andersdenkende mit unlauteren Mitteln bekämpft hat, sehe ich nicht so.
Am Ende standen sich zwei Systeme gegenüber, die mit ihren jeweiligen Mitteln versucht haben, vermeintliche Vorteile für sich rauszuholen. Es bringt auch nichts, hier quantitativ zu vergleichen.
Aber ganz sicher hat auch der BND Dreck am stecken, der natürlich nie aufgearbeitet wurde.

Torsten Koplin ist ein guter Politiker. Er hört den Menschen zu, nimmt deren Probleme ernst, hat gute Ideen. Herr Koplin ist authentisch. Er hat seine Vergangenheit immer offen angesprochen.

Wieder am tippen. Lieber tot als rot. Genosse. Euch hasse ich wie die Pest. Ich habe unter den Kommunisten gelitten. War unter anderem im Stasiknast Neustrelitz. Und ihr huldigt das? Pfui deibel. Euch hätte man 1989 .... naja ich erspare mir das. 1945 wurden auch einige Kriegsverbrecher hingerichtet.

Rausschmiss! Und gezahlte Diäten in vollem Umfang zurückzahlen! Per gleich und sofort. Mit anderen wird auch nicht gefackelt.

Alkoholiker sollten hier keine Kommentare zu abgeben.

IM Sekretär, nur mal so.

Wessiarsch, keine Ahnung von nix , aber hier rumschmieren.

ihre mehr oder weniger gehaltvollen Kommentare abgeben, inderen "Reichweite" NK - Online ist.
Beschimpfungen übelster Sorte, verbale Duelle und die Verwendung von Begriffen aus Brehms Tierleben und sowie der Humananatomie sollten eigentlich tabu sein.
Leider fehlt vielen hier scheinbar der nötige Anstand. Das ist schade.
Der Genosse um den es geht, hat ihn ja auch nicht, sonst hätte er sich nicht nach der "Wende" gleich wieder ganz nach vorn gedrängt. Aber es gibt halt Leute, die können nicht anders.
Frei von jedem Scham- und Taktgefühl.
Übrigens - und das fällt mir schon lange in den Medien auf - ist immer wieder davon die Rede dass "der oder die Politiker sich entschuldigt haben".
Das heißt, sie haben sich selbst von einer Schuld befreit, die sie vorher auf sich geladen hatten.
Das ist Unfug! Man kann nur andere "um Entschuldigung (noch besser um Verzeihung) bitten". (Idealerweise die, denen gegenüber man vorher schuldig geworden ist.)
Ansonsten ist das ganze Verfahren sinnlos und wird zu einer beliebig langen Kette: Schuld auf sich laden - sich selbst von ihr befreien und erneut schuldig werden um sich wieder selbst zu befreien... Egal was die Opfer dabei denken und empfinden. Das ist Quark.

nach dem Krieg hatten 10 - 54% aller SED Mitglieder eine NSDAP Vergangenheit...wie sollte es auch anders sein....das bei der Linken fast alle alten eine zweifelhafte Vergangenheit haben erklärt sich doch von selbst...nur die harten blieben in der Partei und nicht jeder hatte den Ehrgeiz in einer anderen Partei mal den Vorsitz zuführen und das Land zu regieren. Solche Leute nannte man mal Wendehals, meine Kleine oder IM-Erika.
"War die Stasi nicht für Massenmord und Krieg verantwortlich, sowie die Gestapo" erklären sie das mal den Kindern der Mauertoten oder denen die nicht Studieren durften usw
https://www.mdr.de/geschichte/nazis-in-der-ddr-100.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialistische_Einheitspartei_Deutschlands
https://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Mielke
https://de.wikipedia.org/wiki/Organisation_Todt
https://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Honecker

Vergleiche? Ganz schön gut informiert, aber leider nicht gut genug. Warum wird immer die Stasi und die Mauertoten ins Thema reingebracht? Was hat die Stasi mit Massenmord am Hut? Bitte um aufklärung. Es muss doch nicht immer wieder alles aufgewärmt werden, und dann nur lauwarm. Wenn schon dann auch richtig.

Des MfS. So klingen ihre Kommentare. Anders deute ich das nicht. Ekelhaft. IM Gitterrost. Welche Abteilung waren sie? Wahrscheinlich in der 8.

einen Kollegen mit in Finnland (Projekt) der war wahrscheinlich in der selben Kompanie, wie dieser "Wachsoldat" , jedenfalls hat der gute Kollege meinem Chef jede Woche über mich Bericht erstattet, er war kein vorgesetzter. Also diese typen können nicht anders, sie waren und sind Spitzel, die ihre Nachbarn, Kollegen bespitzelt haben und jetzt bei der Pandemie auch bespitzeln und wartet ab, wenn dann sogenannte Klimaerlasse kommen, werden sie uns auch wieder bespitzeln und den regierenden bei der Erstellung und Durchsetzung von Willkürmaßnahmen behilflich sein! Diese Typen haben immer noch nicht begriffen, das viele in der DDR mit ihnen 1989 noch einiges aus Dankbarkeit vor hatten (nichts gutes)!

🥳

Es lässt sich nur allzuleicht gegen die Person instrumentalisieren und das unabhängig davon, ob diese damalig eher zum linken oder zum rechten Block in der Partei gehörte. Die Vermutung liegt nahe, dass sich nun ausgerechnet jene lautstark in diesem Zusammenhang melden, die damals wie heute dem nationalistischen, rechten Lager angehören und in Koplin einen Verräter der neofaschistischen Maxime im Stile der UDSSR sehen. Schon damals verachtet aber vom System der erzwungenen Mitmacherei toleriert und heute von seinen Gegnern für moralisch vogelfrei erklärt. Ausgerechnet von jenen, die sich dadurch dass sie ihre Weste nicht durch einen vermeintlichen Verrat weiß waschen konnten und den Anschluss nach der Wende verloren haben zutiefst gedemütigt fühlen. Warum er. Es hätte ihr Platz sein sollen. Der Platz an der Sonne. Und nicht der Platz für jene, die schon damals ohne festen Glauben an die Überlegenheit des Sozialismus mitgelaufen sind, um persönlich davon zu profitieren. Darin erklärt sich auch die Ignoranz gegenüber Ehemaligen in der AfD. Sind diese doch der Grund gewesen warum nicht alles schlecht war. Richtige Deutsche. Aufrichtige Männer die für das Vaterland gestorben wären und denen wir alle unsere Sicherheit zu verdanken hatten. Sich aus dieser stoischen Haltung zu befreien ist unmöglich, wenn es zudem die eigene Überzeugung ist gemeinsam auf der richtigen Seite gestanden zu haben. Dieses wird nur die Zeit auf ewig beenden können und keine Vorwürfe oder moralische Zeigefinger werden daran etwas ändern. Eminent gefährlich ist es nur diese Konsequenzen aus dem Auge zu verlieren, bevor der Teufel das Völkchen erneut am Halse packt.

…Nordkurier… Was ist das denn für ein journalistisches Glanzstück?! Herr Koplin ist mir gleich. Aber Hubertus Knabe eine Bühne für dessen „Experten“-Geblabe zu geben, ist bedauerlich. Dieser Herr sollte sich zunächst einmal an seine eigene Nase fassen, wenn es um Unrechtsbewusstsein geht und dann einfach die Backen halten. Gleiches gilt für Herrn Rehberg und seine tradierten Grabensticheleien.

Hatten den Schneid sich in der Wendezeit zu erschießen (zb GM Koch). Und die jetzt noch übrig sind alles Wendehälse. Alle wieder auf die Füße gefallen. Ich vergebe nicht. Wer es nicht erlebt hat kann nicht mitreden. Ich habe von 86-89 die Willkür der Staatssicherheit erlebt. Ich wünsche es keinem. Und die ganzen Anhänger hier ihr seid alles Mitläufer nicht ein deut besser. Schämt euch solche Typen hier zu huldigen. Ich wollte nur die Freiheit was kam Knast, für was? Nur weil ich die DDR verlassen wollte? Traurig.

die die DDR auch verlassen wollten. Die konnten doch gehen. Natürlich den vorgeschriebenen Weg. Ausserdem brauchen Sie nicht beleidigent werden sobald ein anderer nicht ihrer Meinung ist. Wenn Sie schon so über das Thema schreiben dann bitte aber auch die ganze Wahrheit schreiben und nicht nur ewige Frasen. Schön bei der Wahrheit bleiben. Habs selbst hinter mir.

Sie Geschichtenerzähler. Wer gehen will konnte gehen. Lächerlich. Sie scheinen nichts zu merken. Sie waren wohl IM. Was haben sie hinter sich? Konnten gleich gehen wa,alles klar. Märchenerzähler vom MfS. Waren sie bei der Propagandaabteilung? Schön bei der Wahrheit bleiben. Solchen Typen wie sie glaub ich kein Wort. Also Spaten sie sich ihre Kommentare sonst fallen sie durchs Gitterrost.

👍vollkommene Zustimmung, wer es anders versucht hat ,landete im Knast. Das hat auch der dümmste Hilfsschüler gewusst.
Also, zu Recht eingesessen.

Über einen Ausreiseantrag. Einen,nein mehrere. Und dann mich mit den Leuten vom MfS angelegt. Und meine Meinung kundgetan. Das hat mir 13 Monate Willkür gebracht. Zu Recht eingesessen, davon kann nicht die Rede sein. Ich wurde rehabilitiert und bekam eine Entschädigung, also von daher ist Ihre Aussage vollkommen daneben.

Na jetzt haben sie ja ihren Staat, wo sie damals hinwollten. Und? Fliegen hier jetzt ihre damals so erträumten gebratenen Tauben nur so rum?
Hier müssen sie auch arbeiten, wenn sie gut leben wollen! Genauso wie in der Ostzone . Jeder Staat hat Gesetze ,deren Nichteinhaltung mit Konsequenzen verfolgt wird , auch die DDR.
Sie haben dagegen verstoßen und die Konsequenzen gespürt, somit mit Recht. Zumindest bis zum Ende der DDR. Sie wurden rehabilitiert und entschädigt, sein sie doch froh. An meiner Meinung zu dem Thema werden sie nichts ändern.

Ich lebe nicht im Überfluss kann mir aber einiges leisten. Was ich früher im Osten nicht konnte mein kargen Lohn als Schlosser bei der Bahn 600 Mark war lächerlich. Heute geht es mir besser definitiv. Ich besitze einen Antiquitätenhandel und davon kann ich mir sogar 2 Angestellte leisten. Also von daher. Alles super ich beschweren mich nicht. Der einzige Dorn in meinen Augen sind die Kommunisten. Die hasse ich.

Endlich mal ein kleiner Meinungsaustausch ohne Beleidigungen. Ich wünsche Ihnen alles gute.

scheitern meistens an dem Verhalten und Entscheidungen der eigenen Führung/Führungselite oder an internationalem Einfluss/Intervention wenn ein Land regional zu stark geworden und dies nicht erwünscht ist - glaubt hier wirklich jemand unter diesen hiesigen Verhältnissen an Rechtstaatlichkeit, Vernunft, Fairness, Gerechtigkeit - viele gesellschaftliche Entwicklungen haben ihre Vorzüge nur schade drum wenn sie verspielt werden!