LOCH BEI TRIBSEES

Staus auf A20 dauern mindestens bis Ende 2022

Erst sackte die A20 bei Tribsees ab, dann begann das lange Warten auf die Behelfsbrücke. Bis die richtige Brücke fertig ist, kann es noch Jahre dauern.
Andreas Becker Andreas Becker
Die Großbaustelle rund um das A20-Loch bleibt ein Nadelöhr.
Die Großbaustelle rund um das A20-Loch bleibt ein Nadelöhr. Bernd Wüstneck
Tribsees.

Sie ist und bleibt ein Nadelöhr: die Großbaustelle rund um das A20-Loch zwischen den Anschlussstellen Bad Sülze und Tribsees. Zu Beginn des ersten langen Urlaubswochenendes kam es am Himmelfahrtstag zu kilometerlangen Staus. Das Abbremsen des rollenden Autobahnverkehrs beim Übergang auf die rund 800 Meter lange Behelfsbrücke, auf der aufgrund der extrem unebenen Fahrbahn nur Tempo 60 erlaubt ist, führte zu den Staus.

Der zäh fließende Verkehr wird die Autofahrer mindestens noch drei Jahre nerven. Nach Angaben aus dem Verkehrsministerium in Schwerin soll der Baubeginn für die neue Brücke im günstigsten Fall im September 2019 erfolgen. Frühestens für Ende 2022 ist die Fertigstellung des Neubaus prognostiziert. Während die Behelfsbrücke rund 50 Millionen Euro kostet, belastet die neue Brücke die Steuerzahler mit 90 Millionen Euro.

 

 

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