LUBMIN

Stichflamme am AKW-Gelände versetzt Urlauber in Angst

Urlauber am Strand von Lubmin haben sich am Montag in Scharen über eine Stichflamme im Bereich des Lubminer Industriegebiets beschwert. Das Ganze hat aber einen harmlosen Grund.
Nordkurier Nordkurier
Die Stichflamme war vom Lubminer Strand aus zu sehen.
Die Stichflamme war vom Lubminer Strand aus zu sehen. Tilo Wallrodt
Die Auflösung: Die Stichflamme entstand auf dem Gelände des Lubminer Industriehafens – in einer eigens dafür vorgesehenen
Die Auflösung: Die Stichflamme entstand auf dem Gelände des Lubminer Industriehafens – in einer eigens dafür vorgesehenen Vorrichtung. Tilo Wallrodt
Lubmin.

Eine meterhohe Stichflamme hinter den Kiefern des Waldes zwischen dem Seebad Lubmin und dem Industriegebiet hat am Montag etliche Urlauber am dortigen Strand in Unruhe versetzt. Immer wieder war die meterhohe Flamme zu sehen – und wirkte entsprechend bedrohlich auf die Urlauber.

Schnell geriet das ehemalige Atomkraftwerk in Verdacht, Urheber des Feuers zu sein – doch dem war nicht so. Wie es von den Behörden hieß, entstand die Flamme zwar auf dem Gelände des dortigen Industriegebiets. Das Feuer stand aber im Zusammenhang mit der Erdgas-Pipeline Nord Stream aus Russland, die dort anlandet. Durch die Leitung fließt seit 2008 Gas aus Russland unter der Ostsee hindurch nach Deutschland, derzeit sind unter dem Namen „Nord Stream 2” zwei weitere Stränge in Bau.

Von den Behörden hieß es, durch die Stichflamme gehe für niemanden eine Gefahr aus. Vielmehr gebe es auf dem Gelände eine Vorrichtung, durch die in bestimmten Betriebssituationen Gas abgefackelt werden könne – ganz vorschriftsmäßig.

Sei Aschenbrödel! - Dein personalisierbares Märchenbuch zum Film!

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Lubmin

zur Homepage