Erlös aus Bierverkauf
Stralsunder Brauerei übergibt Großspende an Seenotretter

Der Marketingchef der Störtebeker-Braumanufaktur Stralsund, Karsten Triebe (links) übergibt den Spendenscheck an Jörg Westphal vom Seenotretter-Informationszentrum Warnemünde.
Der Marketingchef der Störtebeker-Braumanufaktur Stralsund, Karsten Triebe (links) übergibt den Spendenscheck an Jörg Westphal vom Seenotretter-Informationszentrum Warnemünde.
Marsella 3 ART

Biertrinken für die Seenotrettung: Die Stralsunder Brauerei hat den deutschen Seenotrettern die hierzulande bislang zweithöchste Großspende übergeben.

Die hierzulande bislang zweithöchste Großspende über 21.300 Euro haben die Helfer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) von der Störtebeker-Braumanufaktur Stralsund erhalten. Das Geld stamme aus dem Verkauf des im August in den Markt eingeführten neuen alkoholfreien Bieres „Atlantik-Ale“, sagt Marketing-Chef Karsten Triebe.

Geld für Ausweichplatz Barhöft

Die Brauerei habe pro verkaufter Kiste des obergärigen, hellen Ales einen Umsatzteil von 25 Cent für die Seenotretter zurückgehalten. Die Spende werde direkt vor der Haustür der Brauerei eingesetzt, verspricht DGzRS-Sprecher Jörg Westphal. So fließe das Geld in die Ausstattung des neuen Ausweichplatzes Barhöft.

Die Flotte der deutschen Seenotrettung wird ausschließlich über Spenden und freiwillige Zuwendungen finanziert. Die etwa 1000 Seenotretter waren allein in diesem Jahr bislang 2000 Mal in der Nord- und Ostsee im Einsatz, um 340 Menschen aus Gefahr zu befreien.