Der Weihnachtsmarkt in der Stralsunder Altstadt bei seiner Eröffnung am 29. November 2021.
Der Weihnachtsmarkt in der Stralsunder Altstadt bei seiner Eröffnung am 29. November 2021. Stefan Sauer
Corona-Warnstufe

Stralsunder Weihnachtsmarkt muss nun auch schließen

Nachdem im Landkreis Vorpommern-Rügen einige Tage lang die Corona-Warnstufe Rot herrschte, muss nun der Weihnachtsmarkt in Stralsund schließen.
Stralsund

Auch im Landkreis Vorpommern-Rügen gelten künftig die nochmals schärferen Corona-Regeln innerhalb der Warnstufe Rot. Damit muss auch der Stralsunder Weihnachtsmarkt vorzeitig schließen. Eine entsprechende Allgemeinverfügung sei derzeit in Arbeit, sagte Olaf Manzke, Sprecher des Landkreises am Montag auf Anfrage. Ob die Regeln ab Dienstag oder gegebenenfalls erst ab Mittwoch greifen, sei noch nicht klar. Zielsetzung sei ein Inkrafttreten ab Dienstag.

Der Landkreis lag am Sonntag den siebten Tag in Folge auf der Corona-Stufenkarte des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lagus) im roten Bereich. Damit können in Abhängigkeit von der Auslastung des Gesundheitswesens nochmals schärfere Regeln verhängt werden, die bereits in der Hansestadt Rostock, dem Landkreis Rostock und dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte gelten. Dort bleiben etwa Museen, Theater und Kinos geschlossen. Zum Donnerstag hatten in der Hansestadt Rostock die Weihnachtsmärkte vorzeitig schließen müssen.

Die Zahlen von Sonntag: Fast 500 Neuinfektionen – mehr Patienten im Krankenhaus

Märkte in Neubrandenburg und Schwerin auch schon dicht

Die Organisatoren des Stralsunder Weihnachtsmarktes hatten erst vor kurzem mitgeteilt, dass weite Teile früher als ursprünglich geplant schließen sollen. Nun steht das noch frühere Aus des gesamten Weihnachtsmarktes bevor. Zuvor hatten auch andere Weihnachtsmärkte geschlossen oder waren gar nicht erst eröffnet worden, darunter der Neubrandenburger Weberglockenmarkt, der nach nur einem Tag beendet wurde, oder der Weihnachtsmarkt in Schwerin.

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