Der alte und neue Markt in Stralsund sind für jedermann frei zugänglich. Aktuell gilt die 2G-Regel nur im Ratskeller
Der alte und neue Markt in Stralsund sind für jedermann frei zugänglich. Aktuell gilt die 2G-Regel nur im Ratskeller. Der Rest des Weihnachtsmarktes bleibt für jeden offen. Stefan Sauer
Trotz Warnstufe Orange

Stralsunder Weihnachtsmarkt pfeift auf 2G- und 3G-Regeln

Trotz der aktuell höchsten Corona-Inzidenz im Bundesland will der Weihnachtsmarkt in Stralsund auf Einschränkungen verzichten. Es gibt jedoch eine Ausnahme.
dpa
Stralsund

Der Stralsunder Weihnachtsmarkt soll am späten Montagnachmittag mit weitgehend freiem Zugang für Besucher starten. Der Alte Markt und der Neue Markt seien für jedermann zugänglich, bestätigte ein Sprecher der Stadt am Montag. Um ausreichend Abstand wird gebeten. Im Gewölbe des Rathauskellers gilt die 2G-Regel – also nur Zugang für gegen das Coronavirus geimpfte oder genesene Menschen.

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Es gelten die bekannten AHA-Regeln

„Wir haben deutlich größere Abstände zwischen den Buden und Ständen sowie den Schaustellergeschäften als sonst, so dass jederzeit die notwendigen Abstände eingehalten werden können”, erklärte Timo Viecens, Verantwortlicher für das Weihnachtsmarkt-Management. Hinweise auf Einhaltung der Regeln gebe es per Lautsprecherdurchsagen. Wo notwendig, wiesen Infotafeln auf das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung hin.

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Gegen 17 Uhr sollte Oberbürgermeister Alexander Badrow (CDU) den Weihnachtsmarkt offiziell eröffnen. Im Anschluss sollen auch die in der ganzen Stadt verteilten Leuchtsterne von einem weißen Licht zu einem bunten Farbwechsel umschalten. Während der Weihnachtsmarkt auf dem Neuen Markt und im Rathauskeller bis einschließlich 22. Dezember laufen soll, findet er auf dem Alten Markt laut Plan in diesem Jahr bis zum 9. Januar statt.

Sollten sich die Vorgaben des Landes und des Landkreises im Zuge der Corona-Pandemie ändern, werde man sich danach richten, hieß es von der Stadt.

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