Aufgang unbewohnbar

Stralsunder Wohnung in Flammen – Polizei sucht Brandstifter

Nach einem Wohnungsbrand in Stralsund ist ein kompletter Aufgang nicht mehr bewohnbar. Die Polizei fahndet nun nach dem Verursacher.
Feuerwehrleute konnten verhindern, dass das Feuer auf weitere Wohnungen übergreift. (Symbolbild)
Feuerwehrleute konnten verhindern, dass das Feuer auf weitere Wohnungen übergreift. (Symbolbild) Kzenon_stock-adobe-com
Stralsund

Nach einem Wohnungsbrand ist ein Aufgang eines Mehrfamilienhauses in Stralsund nicht mehr bewohnbar. Ein Bewohner wurde bei dem Feuer verletzt, das am Donnerstagabend in einer der Wohnungen des Hauses ausbrach.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand war das Feuer am Abend auf dem Balkon einer Wohnung im zweiten Stock gelegt worden, teilte ein Sprecher der Polizei in der Nacht mit. Es habe dann zügig auf die gesamte Wohnung übergegriffen.

Feuerwehrleute aus Stralsund konnten den Angaben zufolge den Brand schnell löschen damit und verhindern, dass die Flammen auf weitere Wohnungen übergreifen. Allerdings sei nun der komplette Hausaufgang aufgrund der Rauchentwicklung und des eingesetzten Löschwassers bis auf Weiteres nicht mehr bewohnbar.

Polizei sucht nach dem Brandstifter

Feuerwehrleute hatten alle Bewohner des Aufgangs evakuiert. Einer erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung, die im Krankenhaus behandelt wurde. Die anderen Bewohner blieben unverletzt. Der Hauseigentümer soll allen Mietern eine Ersatzunterkunft gestellt haben.

Der 43-jährige Mieter der Brandwohnung wird nun der schweren Brandstiftung verdächtig. Laut Polizei wird nach ihm gefahndet. Nun ermittle die Kriminalpolizei, die bereits Spuren gesichert habe. Der Gesamtsachschaden wird auf 30.000 Euro geschätzt.

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