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Streit um Fusion-Festival erreicht den Landtag 

Seit Wochen wird über das Sicherheitskonzept für das alternative Fusion-Festival in Lärz debattiert. Eine Einigung zwischen Behörden und Veranstalter steht noch aus. Nun schaltet sich der Landtag ein.
dpa
Der Landtag von Mecklenburg-Vorpommern diskutiert über den Streit um die Polizeipräsenz bei dem Fusion-Festival 2019.
Der Landtag von Mecklenburg-Vorpommern diskutiert über den Streit um die Polizeipräsenz bei dem Fusion-Festival 2019. Jens Büttner
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Schwerin.

Das Fusion-Festival in Lärz (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) steht am Freitag auf der Tagesordnung des Landtags in Schwerin. Im Kern geht es dabei um den wochenlangen Streit um die Polizeipräsenz bei dem Festival. Die Linke fordert in ihrem Antrag eine „minimalinvasive Sicherheitslösung” und stellt sich damit an die Seite der Veranstalter.

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Diese lehnen Pläne der Polizei ab, erstmals in der etwa 20-jährigen Geschichte des Musik- und Kulturfestivals direkt auf dem Veranstaltungsgelände, einem früheren Militärflughafen, eine ständige Wache einzurichten. Eine Genehmigung des für die Zeit vom 26. bis 30. Juni geplanten Festes steht noch aus, weil es bislang keine Einigung zum Sicherheitskonzept gibt.

Mit etwa 70.000 Teilnehmern gehört die Fusion seit Jahren im Nordosten zu den größten Musikverstaltungen für junge Leute.

Sozialleistungen, Hartz-IV, Katastrophenschutz

Den Abgeordneten liegen für den letzten Tag der Beratungen im Plenum eine Vielzahl weiterer Anträge vor. So beantragte die AfD eine Debatte zum Missbrauch von Sozialleistungen. Die Linke hingegen will erneut über Mängel an den Hartz-IV-Regelungen diskutieren. Zudem geht es auch um Katastrophenschutz und Lebensmittelverschwendung.

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