Mit Messer gedroht

Streit unter Syrern erfordert Polizei-Großaufgebot in Rostock

Körperverletzung, Bedrohung-Beleidigung – das ist die Bilanz einer Auseinandersetzung in Rostock. Ein 22-Jähriger wurde dabei mit einem Messer bedroht und verletzt.
Rostock

Zu einem Polizeigroßeinsatz ist es am späten Montagabend auf dem Doberaner Platz in der Rostocker Kröpeliner-Tor-Vorstadt gekommen. Die Beamten wurden wegen einer größeren Schlägerei unter syrischen Heranwachsenden in einem Schnellrestaurant gerufen. Es gab eine vorläufige Festnahme, zudem war ein Messer im Spiel.

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Der Notruf aus dem Subway-Restaurant ging gegen 21.10 Uhr bei der Polizei ein, erklärte Yvonne Hanske, Pressesprecherin im Präsidium Rostock. Als die fünf Streifenwagen am Tatort ankamen, trafen sie auf einen verletzten 22-jährigen Syrer. Der Tatverdächtige, ein 26-jähriger Syrer, war bereits auf der Flucht, konnte von Polizisten aber im näheren Umfeld gestellt werden.

Schläger war betrunken

Nach bisherigen Erkenntnissen gab es zwischen beiden zunächst einen verbalen Streit. Daraufhin schlug der 26-Jährige dem 22-Jährigen mit der Faust ins Gesicht und bedrohte diesen zudem noch mit einem Messer – allerdings in fünf Meter Entfernung. Der Jüngere von beiden erlitt eine Gesichtsverletzung. Neben dem Tatverdächtigen fanden die Beamten auch das Messer, welches dieser auf der Flucht weggeworfen hatte. Der 26-jährige Syrer hatte zudem knapp 1,5 Promille Alkohol im Atem und kam zu einer Blutprobenentnahme mit zur Polizei.

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Die Beamten nahmen eine Anzeige wegen einfacher Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung auf. Im Nachgang erstattete der Tatverdächtige eine Gegenanzeige – wegen Körperverletzung. Der Polizeieinsatz ging gegen 23 Uhr zu Ende.

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