Nach Angriff vor „Ikuwo”

Studenten demonstrieren in Greifswald mit zwei Kisten Bier

Nach dem Angriff auf einen Verbindungsstudenten am "Ikuwo" haben Studenten in Greifswald ihren Unmut und eine Bierzeltgarnitur auf die Straße getragen.
Die Personen drückten ihren Protest durch ruhiges Zusammensein aus, teilte die Polizei mit. Nach dem Raub an einem Verbindungsstudenten demonstrierten Kommilitonen in Greifwald.
Die Personen drückten ihren Protest durch ruhiges Zusammensein aus, teilte die Polizei mit. Nach dem Raub an einem Verbindungsstudenten demonstrierten Kommilitonen in Greifwald. Philipp Schulz
Greifswald

Mit zwei Kisten Bier im Schlepptau haben Greifswalder Studenten am Donnerstag gegen einen Angriff auf einen Kommilitonen protestiert. Die Aktion des „Vereins deutscher Studenten zu Greifswald” in einer Parkanlage am Dietrich-Bonhoeffer-Platz sei „ohne Störungen” und „problemlos” verlaufen, teilte die Polizei am Freitag mit. Hierzu hätten sich rund 20 Personen mit „Bierzeltgarnitur und zwei Kästen Bier” eingefunden.

Polizei in die Flucht geschlagen

Laut Polizei dürfte die Aktion in unmittelbarem Zusammenhang mit einem Raub in der Nacht zu Sonntag stehen, bei dem einem Mitglied einer katholischen Studentenverbindung sein Verbindungsband entwendet wurde. Der 25-Jährige war aus einer rund 50-köpfigen Menge bedrängt und beleidigt worden. Einer der drei Täter schlug das Opfer und entriss ihm das Band, mit dem flüchtete das Trio ins „Ikuwo“ – Internationales Kultur- und Wohnprojekt.

Als die Polizei anrückte, blockierten rund 15 mutmaßlich Linke den Eingang und verwehrten den Beamten den Zutritt. Aufgrund der aggressiven Stimmung entschlossen sich die Ordnungshüter zum Rückzug, um die Lage zu deeskalieren. CDU und AfD übten daraufhin scharfe Kritik an den Betreibern des „Ikuwo”.

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Kommentare (1)

Wann wird endlich mal gegen die linken Straftäter konsequent vorgegangen ?
Wenn das Ikuwo solche Verbrecher schützt, sollte man jegliche Unterstützung streichen und über eine Auflösung nachdenken!