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Sturmschäden - Viele umgestürzte Bäume in MV

Feuerwehrleute zersägen in Stralsund einen Baum, der auf eine Straße gestürzt ist. Mit dem Orkan "Felix" trifft bereits der zweite Sturm in zwei Tagen auf Norddeutschland.
Feuerwehrleute zersägen in Stralsund einen Baum, der auf eine Straße gestürzt ist. Mit dem Orkan "Felix" trifft bereits der zweite Sturm in zwei Tagen auf Norddeutschland.
Stefan Sauer

Nach Sturm «Elon» rast nun Sturm «Felix» über den Nordosten. Bäume stürzten um, Bahnverbindungen wurden gestört.

Das Sturmtief "Felix" hat am Samstagmittag Mecklenburg-Vorpommern erreicht und unter anderem Bäume entwurzelt. Der Schwerpunkt der Schäden liege im Westen des Landes in den Landkreisen Nordwestmecklenburg und Ludwigslust-Parchim, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Rostock. Allerdings meldete auch das Polizeipräsidium Neubrandenburg aus Vorpommern umgestürzte Bäume. Einen Überblick über die Schäden gab es zunächst nicht. Bislang sei es bei Sachschäden geblieben.

Wie die Deutsche Bahn berichtete, stürzte am Nachmittag im Bereich Hagenow ein Baum auf die Oberleitung der vielbefahrenen Bahnstrecke zwischen Hamburg und Schwerin. Die Strecke wurde gesperrt. Wie lange die Sperrung dauern werde, konnte eine Sprecherin nicht sagen. Auch sei noch nicht geklärt, ob wegen des Sturms ein Schienenersatzverkehr eingerichtet werden könne.

In der Schweriner Innenstadt deckte der Sturm das Dach eines Hauses ab. Wegen der herabgestürzten Dachteile war eine Durchfahrt unmöglich. Zwischen Rehna und Nesow (Nordwestmecklenburg) stürzte ein Baum auf die Bundesstraße 104 und behinderte die Autofahrer. Auf der Kreisstraße 42 zwischen Lübstorf und Hundorf riss ein umgestürzter Baum mit seinem Wurzelballen zudem ein großes Loch in die Fahrbahn.

Zwischen Freitagabend und Samstagmorgen mussten Polizei und Feuerwehr kaum wetterbedingt ausrücken, wie eine Umfrage bei Lagezentren der Polizei ergab. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte zuvor für große Teile des Landes ein Unwetterwarnung ausgesprochen. Diese sollte bis zum Samstagabend anhalten. Der DWD prognostizierte zunehmend Sturm- und schwere Sturmböen bis 100 Stundenkilometer sowie teilweise orkanartige Böen um 110 Stundenkilometer.

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