UNWETTER

▶ Sturmtief Gisela lässt MV noch nicht in Ruhe

Am Donnerstag werden die Schäden begutachtet, die Sturm Gisela im Nordosten angerichtet hat. Über Nacht wurde auch die Sturmflutwarnung aktualisiert.
dpa
Sturm Gisela lieferte ein Naturschauspiel, das zwar viele Schäden anrichtete, aber dennoch Passanten zu staunen anregte. Hier ein Beispiel von der Insel Usedom.
Sturm Gisela lieferte ein Naturschauspiel, das zwar viele Schäden anrichtete, aber dennoch Passanten zu staunen anregte. Hier ein Beispiel von der Insel Usedom. Tilo Wallrodt
Sturmtief >Gisela hat die Wasserstände an der Ostsee deutlich steigen lassen, hier beispielsweise in Lübeck.
Sturmtief >Gisela hat die Wasserstände an der Ostsee deutlich steigen lassen, hier beispielsweise in Lübeck. Bodo Marks
Gisela warf auch Bäume um.
Gisela warf auch Bäume um. ZVG
Mönkebude: Vor der Strandhalle wurden Sandsäcke aufgereiht, um das Wasser zu stoppen.
Mönkebude: Vor der Strandhalle wurden Sandsäcke aufgereiht, um das Wasser zu stoppen. Christopher Niemann
Der Sturm in Mönkebude.
Der Sturm in Mönkebude. Christopher Niemann
Kinder spielen am Strand in Warnemünde. Sturmtief Gisela hat Teile des Ostseestrandes und Strandkörbe unter Wasser g
Kinder spielen am Strand in Warnemünde. Sturmtief Gisela hat Teile des Ostseestrandes und Strandkörbe unter Wasser gesetzt. Bernd Wüstneck
Gisela hat sich auch in Sassnitz gezeigt.
Gisela hat sich auch in Sassnitz gezeigt. Ralph Sommer
Rostock.

Nach dem Hochwasser an der Ostseeküste wegen Sturmtief Gisela stehen an diesem Donnerstag die Schäden im Fokus. Besonders betroffen war in Mecklenburg-Vorpommern der Landkreis Vorpommern-Greifswald. Dort wurde am Mittwoch wegen der steigenden Wasserstände die Alarmstufe 2 ausgelöst. Bei der zweiten von vier Alarmstufen sollten die Deiche auf Schäden kontrolliert werden, teilte das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt (StALU) mit. Zudem warf der Sturm im gesamten Landkreis zahlreiche Bäume um. Feuerwehrleute holten die Stämme von Straßen und Schienen.

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Lubmins Bürgermeister Axel Vogt rechnet mit Flutschäden am neu aufgeschütteten Strand. Am Donnerstagvormittag soll es eine Bauberatung geben.

Sturmflutwarnung verlängert

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) verlängerte die Sturmflutwarnung an der Ostsee bis zum Donnerstag. Demnach ist an der gesamten deutschen Ostseeküste mit Wasserständen von 1,20 Meter über dem mittleren Wasserstand zu rechnen. Im Verlauf des Tages würden die Wasserstände nicht weiter ansteigen, wie es in einer Aktualisierung um 2.58 Uhr hieß. Für den Meteorologen Stefan Kreibohm vom Wetterstudio auf Hiddensee ist das Sturmtief ein ganz normaler Herbststurm.

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Viele Reedereien hatten am Mittwoch ihren Fährbetrieb eingestellt. Die Reederei FRS Königslinjen, die die Schweden-Schnellfähre zwischen Sassnitz-Mukran und Ystad betreibt, hat die Abfahrten für Donnerstag bereits abgesagt.

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