Großer Sucheinsatz

Suche nach vermisstem Angler auf der Ostsee abgebrochen

Auf der Ostsee wird ein Angler vermisst, der mit einem gelben Kajak aufs Wasser fuhr. Bei einer groß angelegten Suche wurden die Seenotretter von Hubschraubern und einem Flugzeug unterstützt. Gefunden haben sie jedoch nichts.
Der Seenotrettungskreuzer „Arkona” der DGzRS koordinierae die Suche nach einem vermissten Angler auf der Ostsee.
Der Seenotrettungskreuzer „Arkona” der DGzRS koordinierae die Suche nach einem vermissten Angler auf der Ostsee. Thomas Steuer / DGzRS
Graal-Müritz

Die Wassserschutzpolizei hat die Suche nach dem am Montag zwischen Warnemünde und Graal-Müritz auf der Ostsee vermisst gemeldeten Angler am Dienstagnachmittag abgebrochen. Den Angaben der Landeswasserschutzpolizeiamt Mecklenburg-Vorpommern zufolge habe der Hubschrauber das Suchgebiet mehrmals abgeflogen, ohne Anhaltspunkte auf den Verbleib des 71-Jährigen zu finden. Wegen des Wellengangs war die Suche mit einem Schlauchboot zudem zusehends schwierig. Lediglich das Kajak des Mannes wurde gefunden.

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Der Mann war laut Wasserschutzpolizei und Deutscher Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger am Montagnachmittag von Rostock aus zum Angeln auf die Ostsee gefahren. Nachdem er am Abend nicht zurückgekehrt war, wählte seine Frau den Notruf. Danach suchte ein Großaufgebot nach dem Mann. Es waren unter anderem fünf Schiffe sowie mehrere Hubschrauber und Flugzeuge im Einsatz.

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Bei der Suche auf See halfen

  • Seenotrettungskreuzer „Arkona” der DGzRS-Station Warnemünde
  • Streifenboot „Uecker” der Wasserschutzpolizeiinspektion Rostock
  • Fischereischutzboot „Seeadler” der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung
  • Mehrzweckschiff „Arkona” des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Ostsee
  • Hochseebergungsschlepper „Baltic” gechartert vom Bundesverkehrsministerium
  • Ölüberwachungsflugzeug der Marine
  • Polizeihubschrauber der Wasserschutzpolizei MV
  • Such- und Rettungshubschrauber der Marine.
  • Gemeinsame Pressemitteilung des Landeswasserschutzpolizeiamtes und der DGzRS

 

Wetterinformationen

Im Einsatzgebiet herrschen südwestliche Winde mit drei bis vier Beaufort und etwa ein halber Meter Seegang bei einer Wassertemperatur von zehn Grad Celsius.

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