3,4 Promille
Suff-Radler tischt Polizei eisige Ausrede auf

Die Polizei hat in Stralsund einen Radfahrer mit 3,4 Promille erwischt.
Die Polizei hat in Stralsund einen Radfahrer mit 3,4 Promille erwischt.

In Stralsund ist ein Radfahrer erwischt worden, weil er in Schlangenlinien gefahren ist. Er hatte eine sehr eigenwillige Erklärung.

Die Polizei hat in der Nacht zum Donnerstag in Stralsund einen Radfahrer dabei ertappt, wie er in Schlangenlinien und unsicher durch die Stadt gefahren ist. Sie dachten, dass er Alkohol getrunken hat und führten deshalb eine Verkehrskontrolle durch. Damit schien der 58-Jährige aus Stralsund gerechnet zu haben und versuchte, die Polizei mit einer Ausrede zu überlisten, wie die Beamten am Donnerstag mitteilten.

Der Radfahrer wollte ihnen weismachen, dass der Gehweg sehr glatt und er deshalb so langsam gefahren sei. Allerdings ließen sich die Polizisten nicht auf die Schippe nehmen und überprüften persönlich den Weg. Und siehe da: Es war überhaupt nicht glatt. Deshalb führten die Beamten eine Atemalkoholkontrolle durch. Dieser ergab einen Wert von 3,4 Promille. Weiterfahren durfte der 58-Jährige nicht, außerdem wurde die Führerscheinstelle über den Fall benachrichtigt. Der Stralsunder muss nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr verantworten.