Fremdenfeindliche Attacke

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Syrerin und Baby in Teich geschubst - Polizei findet Verdächtige

In diesen Teich in Rostock-Toitenwinkel sollen die Syrerin und ihr Enkelkind gestoßen worden sein.
In diesen Teich in Rostock-Toitenwinkel sollen die Syrerin und ihr Enkelkind gestoßen worden sein.
Stefan Tretropp

In Rostock ist vor knapp zwei Wochen eine Frau aus Syrien mit einem sechs Monate alten Baby auf dem Arm in einen Teich gestoßen worden. Zwei Rostocker wurden gefasst.

Die Polizei hat zwei Männer ermittelt, die vor knapp zwei Wochen eine 48 Jahre alte syrische Frau mit einem sechs Monate alten Baby auf dem Arm in einen Teich geschubst haben sollen. Dabei handele es sich um zwei 29- und 30-jährige Rostocker, die aus dem Trinkermilieu stammen sollen, sagte eine Sprecherin des Polizeipräsidiums am Freitag.

Gegen sie werde nun wegen versuchter Körperverletzung, Volksverhetzung, Beleidigung und Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt. Über eine Zugehörigkeit zu rechtsextremistischen Gruppierungen sei zunächst nicht bekannt.

Den Angaben zufolge waren die Frau mit dem Enkel auf dem Arm sowie ihren zwei 27- und 18-jährigen Töchtern am Samstag im Stadtteil Toitenwinkel unterwegs, als sie aus einer mehrköpfigen Gruppe heraus ausländerfeindlich beschimpft wurden. Bei dem Sturz in den 40 Zentimeter tiefen Teich blieben die Frau und der Enkel unverletzt. Die Kleidung wurde nass und ein Mobiltelefon beschädigt.

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Oh Gott