RETTUNG SCHIFFBRÜCHIGER

Tag der Seenotretter auf Usedom und am Haff

Viele Seenotretter-Stationen an der gesamten Ostseeküste – vom Haff über Usedom bis nach Poel – beteiligen sich mit einem spannenden Programm an diesem Sonntag am Tag der Seenotretter.
dpa
Die deutschen Seenotretter an Nord- und Ostsee zeigen am Sonntag der Öffentlichkeit ihre Einsatzmöglichkeiten (Symbolbild).
Die deutschen Seenotretter an Nord- und Ostsee zeigen am Sonntag der Öffentlichkeit ihre Einsatzmöglichkeiten (Symbolbild). Christof Arnold
Sassnitz.

Mit einem bunten Programm begeht die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am Sonntag den 21. Tag der Seenotretter. Dieser findet traditionell am letzten Sonntag im Juli statt und soll die Einsatzbereitschaft und Leistungsfähigkeit der „Schutzengel der Meere” demonstrieren. Die Station Wustrow auf dem Darß feierte bereits am Samstag.

Im Nordosten beteiligen sich in diesem Jahr insgesamt zwölf Stationen, die wieder teilweise miteinander kooperieren. In Warnemünde, Sassnitz und Ueckermünde können Besucher die größeren Seenotrettungskreuzer besichtigen.

An den Stationen Timmendorf auf Poel, Zingst, Glowe, Stralsund und Freest werden die kleineren Seenotrettungsboote vorgeführt. Ergänzt wird das Programm vielerorts durch öffentliche Rettungsübungen, Musik, Kinderprogramm und Ausfahrten für neue Fördermitglieder. Im Nordosten nahmen letztes Jahr nach DGzRS-Angaben 5000 Leute teil.

Menschen aus Seenot gerettet

2018 leisteten die Aktiven der DGzRS nach eigenen Angaben 2156 Einsätze und retteten dabei 356 Menschen aus Seenot oder einer drohenden Gefahr auf dem Wasser. Dabei arbeiten mit 800 der Großteil der deutschlandweit rund 1000 Helfer freiwillig. Nur 180 sind fest angestellt. Finanziert wird die DGzRS ausschließlich über Spenden, staatliche Mittel erhält sie nach eigenen Angaben nicht.

Insgesamt betreibt die DGzRS 54 Stationen, 16 davon in Mecklenburg-Vorpommern. An jedem Stützpunkt sind Rettungsboote stationiert – von den größeren Seenotrettungskreuzern bis zu den kleinen Seenotrettungsbooten, die auch in flachem Wasser operieren können. Schirmherr der DGzRS ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

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