Bildergalerie

Tausende Schüler bei Fridays for Future in MV

In vielen Städten Mecklenburg-Vorpommerns haben Schüler am Freitag fürs Klima demonstriert. Bei der Gestaltung ihrer Plakate bewiesen sie durchaus Kreativität. Eine Bildergalerie.
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dpa
Die „Fridays for Future” – Klimademonstration in der Rostocker Innenstadt.
Die „Fridays for Future” – Klimademonstration in der Rostocker Innenstadt. Bernd Wüstneck
Auf dem Neubrandenburger Marktplatz hatten sich mehr als 300 Schüler versammelt.
Auf dem Neubrandenburger Marktplatz hatten sich mehr als 300 Schüler versammelt. Natalie Meinert
Die Anmelderin der Demonstration in Neubrandenburg, Amelie Weißner (rechts), mit ihrer Freundin Mirjam.
Die Anmelderin der Demonstration in Neubrandenburg, Amelie Weißner (rechts), mit ihrer Freundin Mirjam. Natalie Meinert
Bunt und lautstark bewegte sich der Protestzug der Schüler durch Teterow.
Bunt und lautstark bewegte sich der Protestzug der Schüler durch Teterow. Eberhard Rogmann
110 Teilnehmer zogen durch Templin.
110 Teilnehmer zogen durch Templin. Horst Skoupy
Prostest in Neubrandenburg.
Prostest in Neubrandenburg. Natalie Meinert
Eines der vielen Schilder.
Eines der vielen Schilder. Eberhard Rogmann
Kreativer Protest in Rostock.
Kreativer Protest in Rostock. Bernd Wüstneck
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Rostock.

In Mecklenburg-Vorpommern haben vorläufigen Schätzungen zufolge Tausende Schüler an der Klima-Demonstration „Fridays for Future” teilgenommen.

Alleine in Rostock versammelten sich laut Polizei rund 1000 Menschen, in Schwerin rund 700. Weitere Demonstrationen gingen beispielsweise in Stralsund, Greifswald oder Anklam über die Bühne.

Demo in Neubrandenburg

„Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr unsere Zukunft klaut!” Dieser Sprechchor erschallte immer wieder über dem Neubrandenburger Marktplatz, wo sich Trotz des ungemütlichen Wetters mehr als 300 Schüler versammelt hatten.

Etwa 150 Schüler zogen durch die Straßen Teterows – ungeachtet der verweigerten Freistellung durch ihre Schulen. Neben Gymnasiasten reihten sich Teenager der Regionalschulen Teterow, Gnoien und Jördenstorf in den Demonstrationszug ein. Neben dem großen Ziel, die Stadt solle bis 2030 klimaneutral sein, unterbreiteten sie praktische Vorschläge, unter anderem für mehr Papierkörbe.

„Parents for Future” in Templin

Auch in der Uckermark ist die Protestbewegung natürlich längst angekommen. Um 11 Uhr formierte sich ein Demonstrationszug am Gymnasium Templin, an dem sich circa 110 Jugendliche beteiligten – neben Gymnasialschülern auch junge Leute der Aktiven Naturschule Templin. Dem Protestzug der Demonstranten schlossen sich Auszubildende des Oberstufenzentrums sowie Eltern der Jugendlichen an, die sich mit der mittlerweile entstandenen Initiative „Parents for Future” solidarisieren.

Überall trugen die Schüler Plakate mit teils originellen Sprüchen, um ihren Sorgen Ausdruck zu verleihen. So war in Rostock zu „Schule 2030 – Hitzefrei im Februar” oder „Burn Calories not Coal” zu lesen.

Die Klima-Bewegung geht auf die schwedische Schülerin Greta Thunberg zurück. Ihr Engagement hat ihr sogar eine Nominierung für den Friedensnobelpreis eingebracht.

Kommentare (9)

Ich hoffe, die Jugend wird trotz des orakelten Weltunterganges Berufe erlernen und Familien gründen. In der Geschichte der Menschheit gab es in immer wieder Weltuntergangssekten. Die derzeitige Weltuntergangsbewegung unterscheidet sich von Weltuntergangssekten nur in der massiven öffentlichen Wahrnehmung.

Kinder sind Menschen. Und Menschen sind ganz schlecht für das Klima. Jede einzelne kinderlos gebliebene Frau auf der Welt sollte zu ihren 50. Geburtstag 50000 Euro BELOHNUNG bekommen. So der Vorschlag der Experten vom "Club of Rome". Nur so kriegen wir die Bevölkerungsexplosion in den Griff. So wie es jetzt läuft kann es jedenfalls nicht weitergehen. Jährlich werden 156 Millionen Menschen geboren aber nur 75 Millionen sterben. Das ergibt ein Nettowachstum in Höhe der Einwohnerzahl Deutschlands jedes Jahr! Es kann nicht sein, dass die Menschheit sich alle zehn Jahre um eine Milliarde vergrößert. Bitte keine Kinder mehr kriegen oder allerhöchstens noch eins. Bitte!!!

Demonstrationen bringen nichts -

Kommentare auf der Homepage einer Regionalzeitung noch weniger. Diese jungen Leute kriegen wenigstens Ihren Arsch hoch und machem Ihrem Ärger, öffentlichkeitswirksam, Luft. Alles ist besser als im Internetz zu motzen.

Lasst sie rumspinnen! Es kommt eh nicht mehr darauf an , dass Bildungsniveau ist im Keller, bei den meisten Harz 4 vorprogrammiert. Seht euch TV an , Abenteuer Leben täglich, ein Koch wettet die Jugend kann nicht kochen und er hat Recht. Bei der Lebensmittelauswahl fängts schon an . Beispiel: obwohl sie zumindest in der Stadt immer bei Mac Donald sitzen ,wissen sie nicht was Hackfleisch ist , eine Möhre wird mit einer Pastinake verwechselt, lächerlich. Lasst sie also demonstrieren ,von mir aus 5 Tage die Woche.

Bildungsniveau at its best, aber bei der älteren Fraktion. Du Professor der Intelligenz "denkst" allen Ernstes, dass diese Fernsehsendung die echte Welt widerspiegel? Schonma was von scripted reality gehört? Die Jugendlichen kriegen nen Fuffi zugesteckt und sollen sich dumm verhalten, damit Typen wie du sich über die Jugend aufregen können.

Bei dir braucht man keinen "Fuffi" das ist das dumme verhalten schon von Natur aus vorhanden.

ernsthaft ich les deinen Quatsch hier unbezahlt? Ich werd von der Aluhut Fabrik Eberswalde dafür bezahlt dir und deinen Artgenossen, bei jeder Gelegenheit zu widersprechen und euch dumm dastehen zu lassen. Und boy, glaub (denken is ja nix für dich) lass ich mich dafür gut bezahlen.

Perfektes Ablenkungsmanöver von tatsächlichen Problemen.