„STOLZ TROTZT VORURTEIL”

Mehr als 5000 Menschen bei Christopher Street Day in Rostock

In Rostock haben am Samstag Tausende für die Gleichberechtigung von Schwulen, Lesben und Transsexuellen in der Gesellschaft demonstriert. Auch nationale und internationale Künstler waren dabei.
dpa
Mehrere tausend Menschen werden am Samstag zum 17. Christopher Street Day (CSD) in der Rostocker Innenstadt erwartet.
Mehrere tausend Menschen werden am Samstag zum 17. Christopher Street Day (CSD) in der Rostocker Innenstadt erwartet. Bernd Wüstneck
Rostock.

Mehr als 5000 Menschen haben nach Polizeiangaben am Samstag den 17. Christopher Street Day (CSD) in der Rostocker Innenstadt gefeiert. Unter dem Motto „Remember Stonewall – Stolz trotzt Vorurteil” demonstrierten sie für die Gleichberechtigung von Schwulen, Lesben und Transsexuellen in der Gesellschaft. Sie zogen durch die Stadt zum Neuen Markt, wo eine Abschlusskundgebung mit nationalen und internationalen Künstlern geplant war.

Der Christopher Street Day erinnert an Krawalle nach einer Razzia in der Szene-Bar „Stonewall Inn” in der New Yorker Christopher Street vor 50 Jahren am 28. Juni 1969. Schwule und Lesben wehrten sich erstmals gegen willkürliche Kontrollen und Schikanen. Die Unruhen gelten als Initialzündung der internationalen Emanzipationsbewegung von zunächst vor allem Schwulen und Lesben.

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Kommentare (4)

Meine Toleranz brauchen sie nicht zu erwarten, wenn sie mit Hundemasken und im Lack und Leder-Outfit durch die Gegend ziehen. Bei den letzten CSD in Berlin, den ich erlebt habe, durfte ich meine 3-Jährige vor halbnackten Männerärschen in der U-Bahn abschirmen.
Um Demonstration für Toleranz und Akzeptanz geht es den angereisten Party-gängern eh nicht.

wer hier wieder schreibt. Und bloß keine Toleranz. Die gängigen Klischees bedienen...und fertig ist der Lack. Da feiert sich die LGBT community einmal im Jahr ab, und schon kommt so einer wie Sie um die Ecke. Stellen Sie sich vor, auch ihr Kind kann homosexuell sein. Und was dann?

Ob sie es glauben oder nicht, mir ist egal wer es mit wen treibt! Und es ist ja nicht so, als das die schwul-lesbische Community sonst keine Partys veranstalten. Was auf angeblichen "Demonstrationen", wie den CSD und früher der Loveparade an Drogen - und sonstigen Exzessen zelebriert wird, gehört meines Erachtens in den Privatbereich.
Und wenn es mir wirklich um Toleranz für meine Sache geht, zieh ich nicht halbnackt oder im Fetischaufzug zu lauter Technomusik auf die Straße.

solange der BT dort nicht geschlossen auftritt - uninteressant